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Onboarding: Unser Mittel der Wahl für Mitarbeitendengewinnung und –bindung.



Natürlich beraten wir unsere Kunden auch zum Thema Onboarding. Da wir aber selbst als Agentur fleißig wachsen, wollen wir heute nicht nur die Learnings aus der Arbeit mit unseren Kund:innen, sondern auch unsere agenturinternen Learnings rund um das so wichtige Thema Onboarding mit Euch teilen.


Vorab sollten wir unbedingt die Frage klären: Warum ist das – leider häufig sehr unterschätzte - Onboarding so wichtig?

Im Employer Branding dreht sich für uns alles um die Mitarbeitendengewinnung UND –bindung. Ohne ein gutes und strukturiertes Onboarding finden sich neue Mitarbeitende nur schwer in Prozesse und ihre Aufgaben ein, können also sehr lange nicht ihr eigentliches Potenzial entfalten, was schnell auch mal zu Stress führen kann. Außerdem kann so leider häufig keine richtige Integration in das Team stattfinden und das wiederum hat dann natürlich auch Auswirkungen auf die Motivation der Mitarbeitenden. Ihr ahnt es schon: Das alles führt am Ende dazu, dass sich Mitarbeitende von Beginn an nicht besonders stark mit dem Unternehmen verbunden fühlen.


Also: Ein gutes Onboarding erhöht die Wahrscheinlichkeit enorm, dass eure neuen Mitarbeitenden lange im Unternehmen bleiben. Und noch weiter: Sie fühlen sich wertgeschätzt, gesehen und werden dazu befähigt, ihre Arbeit wirklich gut zu machen. Sie können dann also auch viel bessere Ergebnisse erzielen.

Das Beste daran ist, dass ihr so zufriedene und motivierte Mitarbeitende erhaltet. Und ja, ganz genau, das sind die besten Markenbotschafter für Euer Unternehmen. Langfristig hilft ein gutes Onboarding also definitiv auch bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitenden.

Wir teilen das Onboarding für die bessere Übersicht in drei Hauptphasen ein.


Die 1. Phase beginnt schon vor dem ersten Arbeitstag mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages. Von da an halten wir Kontakt zu unseren neuen Mitarbeitenden. Zum Beispiel, indem wir sie zu Firmenfeiern einladen, die zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem ersten Arbeitstag liegen. Aber auch durch eine Einladung zum Lunch kann der/der neue Mitarbeiter:in das Team vorab schon einmal kennenlernen und weiß so viel besser, was ihn/sie an ihrem ersten Arbeitstag erwartet. Das baut schon mal ein bisschen die übliche Aufregung vor dem ersten Arbeitstag ab. Außerdem schicken wir jedem neuen Brandie bereits vor dem ersten Arbeitstag unseren legendären Brandforce-Hoodie zu. Ganz wichtig in dieser Phase ist auch das Einrichten des Arbeitsplatzes und der Technik sowie die ganzen Formalitäten, wie die Zugänge, die Lizenzen für bestimmte Programme und so weiter. Immer wieder kam die Frage auf, welche Plattformen wir nutzen, um up to date zu bleiben. Deshalb haben wir ein Dokument angelegt mit allen wichtigen Newslettern, Blogs, Podcasts – so können sich die Brandies vorab schon etwas informieren, wenn sie möchten.


Die 2. Phase beginnt dann mit dem ersten Arbeitstag. Wir starten den Tag gemeinsam in der Agentur, haben eine kleine Aufmerksamkeit vorbereitet und direkt im Eingangsbereich ist unser Screen mit einem „Herzlich Willkommen“ vorbereitet. Beim Onboarding gilt: Häufig sind es die Kleinigkeiten, die am Ende einen großen Unterschied machen. Nach einem Rundgang durch das Büro und einem kurzen Kennenlernen, machen wir erstmal einen Technikcheck und schauen nach dem Arbeitsplatz. Um dann auch inhaltlich schon einzusteigen, haben wir eine Präsentation mit allen wichtigen Infos für den Anfang: Teamvorstellung, unsere Prozesse und Strukturen etc., die gehen wir natürlich gemeinsam durch und klären alles Wichtige. Natürlich darf auch ein gemeinsames Mittagessen im Team nicht fehlen. Das stärkt von Anfang an den Teamzusammenhalt.

In der ersten Arbeitswoche geht es dann primär um die Einführung in neue Aufgaben. Außerdem sollten direkt zu Beginn die gegenseitigen Erwartungen geklärt werden. Je nach Unternehmensgröße finden in dieser Woche auch die ersten Mitarbeiterschulungen statt. Am Ende der Woche solltet Ihr ein Gespräch über die ersten Eindrücke planen. Hier ist dann auch Raum für erstes Feedback und Fragen.


Nach der ersten Woche geht es dann in die 3. Phase des Onboardings. Nach etwa 4 Wochen sollte ein weiteres Feedbackgespräch stattfinden, um zu schauen, inwiefern die zu Beginn definierten Erwartungen erfüllt werden, was noch verbessert werden kann, ob sich der/die neue Mitarbeiter:in im Team wohlfühlt. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um die Kontakte im Unternehmen weiter zu fördern und den/die neue Mitarbeiter:in weiterhin gut im Unternehmen zu vernetzen.


Das Onboarding ist natürlich auch ein bisschen abhängig davon, wie groß Euer Unternehmen ist oder auch davon, ob ihr remote arbeitet oder vorwiegend im Büro. Dennoch steht eines fest:


Das Onboarding neuer Mitarbeitenden sollte gut strukturiert und geplant sein. Investiert an diesem Punkt definitiv Zeit und Ressourcen. Dieses Investment lohnt sich mit Blick zufriedene Mitarbeitende, ein gutes Teamgefühl, eine langjährige Mitarbeitendenbindung und damit auch für die Mitarbeitendengewinnung.

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