Unser neues Büro: Wir kommen am modernen Lagerfeuer zusammen!



Hurra, wir haben ein neues Büro! Nachdem wir die letzten fünf Jahre in der Gluckstraße -liebevoll „Glucke“ genannt – ansässig waren, machen wir im neuen Jahr nun einen riesigen Schritt nach vorne. Unsere neuen Räumlichkeiten befinden sich jetzt in der Kedenburgstraße 44 – auf dem ehemaligen Fabrikgelände der „Norddeutschen Metallbettstellen-Fabrik G.m.b.H“ aus den 1920er Jahren. Ein Ort, der Fertigungs- und Arbeitsgeschichte in Hamburg lebendig macht und so hervorragend zur Brandforce passt.


Warum ein neues Büro?

Es war an der Zeit. Bisher teilten wir uns ein Büro mit click solutions, das hat uns gut gefallen. Der Wunsch nach dem ersten eigenen Büro für die Brandforce wurde jedoch immer größer. Außerdem hatten wir möbliert gemietet – im schicken Stil der frühen 1990er.

Und der schönste Grund für unseren Umzug: Wir wachsen. Mit Änne und Celine sind im letzten Jahr zwei großartige neue Kolleginnen dazugekommen. Celine, die uns seit Oktober als Junior Consultant tatkräftig unterstützt und dabei ihren Master macht. Änne, die uns seit Mitte des Jahres als Projektmanagerin mit allen Kunden hilft, bei denen es auf wirklich gutes Projektmanagement ankommt.


Doch braucht man in der aktuellen Zeit überhaupt noch ein Büro?

Die Transformation der Arbeitswelt begann schon vor einer ganzen Weile. Damit einher geht auch, dass immer mehr Arbeitnehmer:innen remote arbeiten. Mit dem Start der Pandemie Anfang 2020 wurde diese Entwicklung noch verstärkt. Zeitweise gab es ja auch die Home-Office-Pflicht und alle Mitarbeitenden waren dazu verpflichtet von Zuhause zu arbeiten, sofern keine betrieblichen Gründe dagegensprachen. Und die Erfahrung vieler Arbeitnehmer:innen zeigt: Remote Work funktioniert!

So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch nach Ende der Home-Office-Pflicht viele Arbeitnehmer:innen wünschen, weiterhin im Home-Office zu arbeiten und so Unternehmen die Anzahl ihrer Büros deutlich verringern.


Wir haben uns intensiv mit den Vor- und Nachteilen eines Büros beschäftigt und uns bewusst dafür entschieden, nicht auf unser Büro zu verzichten.

Warum wir auch weiterhin remote einsatzbereit bleiben und wie wir unser Büro nutzen, erfahrt Ihr gleich. Werfen wir zunächst einmal gemeinsam einen Blick auf die Zahlen.


Die Studie „Decoding Global Ways of Working[1] von StepStone, der Boston Consulting Group (BCG) und The Networkbefragte rund 28.000 Arbeitnehmer:innen zu ihren Erfahrungen mit flexibler Arbeitsgestaltung. Die am häufigsten genannten Gründe für das Home-Office beziehen sich auf den Arbeitsweg. Demzufolge sprechen vor allem der geringere Zeitaufwand, weniger Umweltbelastung und die niedrigeren Kosten für die Arbeit im Home-Office. Darüber hinaus betonen die Befragten weiterhin eine höhere Konzentration und Produktivität im Home-Office.


Und ja es gibt auch entscheidende Gründe, die für viele Arbeitnehmer:innen gegen das Home-Office sprechen: Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass es zu einer Verwischung der Grenzen von Berufs- und Privatleben kommt und die Trennung dieser beiden Welten nahezu aufgehoben wird. Außerdem fehlt etwa 66% der Befragten die soziale Interaktion und der persönliche Austausch mit Kolleg:innen.


Die Lösung: Das Beste aus beidem vereinen. Flexible Arbeitsmodelle schaffen!


Nicht nur das Gehalt und die Tätigkeit spielen bei der Entscheidung für den Job eine wichtige Rolle. Knapp 80% der Befragten geben eine hohe Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort als Argument für einen Jobwechsel an. Und nur 15% würden für ein höheres Gehalt auf die flexible Arbeitsgestaltung verzichten.


Die OTTO Group reagierte auf diese Entwicklung und setzt auf ein hybrides Arbeitsmodell. OTTO ermittelte dazu, wo welche Aufgabe von den Mitarbeitenden am besten ausgeführt werden können.[2]

So werden die Arbeit mit sensiblen Daten sowie Analysen und Konzeption häufig am besten in einem ruhigen Raum und gerne im Home-Office erledigt. Viele Arbeitsvorgänge wurden bereits digitalisiert, sodass die Ausführung der Arbeit remote kein Problem darstellt.

Andererseits kommen die Mitarbeitenden von OTTO für gemeinsame kreative oder komplexe Sachverhalte gerne im Büro zusammen, um gemeinsam daran zu arbeiten. Für das Arbeiten im Büro spricht für sie auch der informelle Austausch, die Vernetzung und gemeinsame Mittagspausen. Zudem ergibt eine Befragung der OTTO Group, dass fast die Hälfte ihrer Mitarbeitenden persönliche und sensible Gespräche besser im Büro als remote führen können.[3]


Auch wenn viele Mitarbeitenden die hohe Flexibilität durch das Arbeiten im Home-Office schätzen und Austausch mit Kolleg:innen virtuell stattfinden kann, bleiben persönliche Begegnungen ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmenskulturen.


Cawa Younosi, Deutschland-Personalchef von SAP beschreibt dies im Gespräch mit tagesschau.de wie folgt:


"Wir brauchen die Büros als modernes Lagerfeuer - für den persönlichen Kontakt, für Karrieretipps und sonstigen Austausch“



Wir sehen das genauso und finden die Beschreibung von Cawa Younosi treffend. Deshalb bleiben auch wir völlig flexibel einsatzbereit. Zu unseren Grundsätzen gehört, dass für alle „Brandies“ Arbeitsort und Arbeitszeit frei wählbar sind.


Daher soll das neue Büro vor allem unser „Lagerfeuer“ sein – zentraler Ort der Begegnung, der Kommunikation, des Austauschs und Inspirationsquelle für uns und unsere Kund:innen. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Begegnungen.


[1] https://www.stepstone.de/wissen/flexible-heimarbeit/ [2] https://www.ottogroup.com/blog/blog/posts/Das-Ueberall-Buero-Verliert-Arbeit-den-lokalen-Bezug.php) [3] https://www.otto.de/unternehmen/de/news-presse/otto-umfrage-future-work-mehrheit-will-mobil-arbeiten

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