<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>News &amp; Blog - DE</title><description></description><link>https://brandforce1.openclick.de/</link><language>de</language><pubDate>Mon, 12 Jan 2026 13:58:00 +0100</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://www.brandforce1.com/share/news-blog-de.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Arbeitgebermarken sterben leise – wenn die KI sie nicht mehr findet</title><description><![CDATA[<p>Es gibt kein Geräusch, wenn es passiert. Keinen Alarm. Keine Push-Nachricht. Kein „Game over“. Niemand sagt laut zu dir: <em>„Eure Arbeitgebermarke ist gerade im Nichts verschwunden.“</em> Deine mühsam über Jahre aufgebaute Arbeitgebermarke verschwindet einfach. Still. Unauffällig. Zwischen zwei Antworten einer KI.</p> <p>Stell dir vor irgendwo fragt ein Bewerber: „Welcher Arbeitgeber passt zu mir?“. Und die Maschine antwortet: Mit Namen. Mit Empfehlungen. Mit Optionen. Aber nicht mit deinem.</p> <p><strong>Vom Suchen zum Antworten</strong></p> <p>Lange Zeit drehte sich alles um Sichtbarkeit: Karrierewebseiten, Jobbörsen, Google-Rankings. Heute beginnt eine neue Phase: Menschen suchen nicht mehr nur – sie fragen. Und immer öfter fragen sie nicht Google, sondern KI-Systeme wie ChatGPT, Copilot oder Gemini. Diese Systeme verlinken nicht. Sie antworten.</p> <p>Moderne KI-Systeme bündeln Informationen, gewichten Inhalte und formulieren Empfehlungen. Für Employer Branding bedeutet das: Es reicht nicht mehr, irgendwo zu stehen. Man muss Teil der Antwort sein.</p> <p><strong>Warum viele Arbeitgeber unsichtbar werden</strong></p> <p>Einprägsame Claims, hohe Sichtbarkeit und große Kampagnen haben lange gut funktioniert. Sie sind dafür gemacht, Aufmerksamkeit zu erzeugen – bei Menschen. Das ist und bleibt wichtig, aber: Die erste Instanz, die heute über Sichtbarkeit entscheidet, ist immer häufiger keine Person mehr, sondern ein KI-System. Und KI funktioniert anders als Menschen: Sie lässt sich nicht von Bildern beeindrucken. Sie reagiert nicht auf Tonalität oder Emotion. Sie bewertet keine Versprechen. KI liest. Sie strukturiert. Sie vergleicht.</p> <p>KI greift ausschließlich auf Inhalte zurück, die für sie verständlich, überprüfbar und logisch anschlussfähig sind. Konkret bevorzugen KI-Systeme Inhalte, die:</p> <ul> <li>konkrete Fragen von Kandidat:innen beantworten</li> <li>klar gegliedert und eindeutig formuliert sind</li> <li>in sich stimmig und über mehrere Inhalte hinweg konsistent wirken</li> <li>reale Einblicke in Arbeitsalltag, Kultur und Entscheidungslogiken geben</li> </ul> <p>Wer seine Arbeitgebermarke nur über Kampagnenmotive, starke Claims oder generische Stellenanzeigen erzählt, liefert kaum Substanz, mit der KI arbeiten kann. Diese Arbeitgeber werden nicht schlechter bewertet. Sie werden nicht kritisiert. Sie werden schlicht nicht berücksichtigt. Die Folge ist kein Absturz sondern Schweigen. Und Schweigen ist im KI-Zeitalter der Untergang.</p> <p> </p> <p><strong>Was das mit unserer Arbeit als Employer Branding Agentur zu tun hat</strong></p> <p>Wir beschäftigen uns bei der Brandforce seit fast zehn Jahren mit Recruiting und Employer Branding. Mit echten Zielgruppen. Echten Organisationen. Echten Herausforderungen. Im Zuge unserer Arbeit haben wir über &gt;200 Personas entwickelt – nicht theoretisch, sondern aus Projekten, Gesprächen und Daten. Vor einiger Zeit wurde uns klar: Dieses Wissen darf nicht in Präsentationen stecken bleiben. Es muss nutzbar werden. So entstanden unsere KI-Recruiting-Tools „Persona Builder“ und „Media Builder“.</p> <p>Unsere Tools übersetzen das, was Arbeitgeber oft nur fühlen oder vermuten, in klare, strukturierte Antworten:</p> <ul> <li>Wer ist unsere Zielgruppe wirklich?</li> <li>Was treibt sie an?</li> <li>Wie entscheidet sie?</li> <li>Welche Fragen stellt sie – bewusst oder unbewusst?</li> </ul> <p>Auf dieser Basis entstehen:</p> <ul> <li>realistische Personas</li> <li>verständliche Botschaften</li> <li>optimierte Stellenanzeigen</li> <li>und ein passender Mediamix</li> </ul> <p>Nicht als Sonderleistung sondern als Bestandteil unserer Recruitingarbeit für unsere Kunden.</p> <p>Die KI übernimmt dabei nicht die Entscheidung. Sie übernimmt Struktur, Geschwindigkeit und Konsistenz. Oder anders gesagt: Das I von KI muss vor dem Rechner bleiben.</p> <p> </p> <p><strong>Warum wir damit gesehen wurden</strong></p> <p>In diesem Jahr waren wir bei den HR Excellence Awards in gleich zwei Kategorien rund um KI im Recruiting nominiert. Und nein: Wir haben leider nicht gegen Infinion, Deutsche Post, DHL oder Robert Bosch gewonnen. Aber: Wir waren dort die einzige HR-Agentur. Zwischen großen Organisationen und Konzernen, die KI vor allem aus Anwenderperspektive einsetzen. Für uns ist das eine wichtige Bestätigung: Nicht, weil KI besonders spektakulär ist, sondern weil KI bei uns selbstverständlicher Teil eines durchdachten Employer-Branding-Ansatzes ist.</p> <p> </p> <p><strong>Was wir für Arbeitgeber konkret tun</strong></p> <p>Wir helfen Unternehmen dabei,</p> <ul> <li>ihre Arbeitgebermarke so zu strukturieren, dass sie für Menschen und KI verständlich ist</li> <li>Inhalte zu entwickeln, die echte Fragen beantworten</li> <li>und sichtbar zu bleiben in einer Welt, in der KI immer häufiger der erste Ansprechpartner ist</li> </ul> <p>Nicht lauter. Nicht beliebiger. Sondern relevanter.</p> <p> </p> <p><strong>Das Fazit</strong></p> <p>In 2026 sterben Arbeitgebermarken nicht mehr durch Kritik. Nicht durch Shitstorms. Nicht durch schlechte Bewertungen. Arbeitgebermarken sterben leise. Wenn sie in Antworten nicht mehr vorkommen. Employer Branding im KI-Zeitalter bedeutet deshalb nicht, mehr Content zu produzieren.</p> <p>Und genau dabei unterstützen wir. Damit deine Arbeitgebermarke nicht verschwindet, sondern gefunden wird.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/Arbeitgebermarken-Auffindbarkeit-KI-optimieren</link><pubDate>Mon, 12 Jan 2026 13:58:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/Arbeitgebermarken-Auffindbarkeit-KI-optimieren</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/12.png" type="image/png" /></item><item><title>2x Shortlist beim HR EXCELLENCE AWARD 2025</title><description><![CDATA[<p>Der HR Excellence Award ist der wohl bedeutendste HR-Award im DACH-Raum und bringt herausragende Erfolge, Ideen, Projekte und Kampagnen ins Rampenlicht und zeichnet diese mit dem begehrten Flammenpokal aus. Wir sind stolz und dankbar, dass unser Projekt „ Persona Builder - KI-unterstützte Verarbeitung einer Stellenanzeige zur Persona“ in den Kategorien KI-Recruiting und KI-gestützte Prozesse &amp; Automatisierung nominiert ist! Es ist uns eine große Ehre, als Agentur mit anderen inspirierenden Projekten, bekannten Namen und kreativen Köpfen auf der Shortlist zu stehen.</p> <p>Daher freuen wir uns auf inspirierende Begegnungen in Berlin und drücken allen anderen Nominierten kräftig die Daumen.</p> <p><a href="https://www.hr-excellence-awards.de/shortlist/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur HR Excellence Award Shortlist</a></p> <p> </p> <h2 data-start="189" data-end="254"><strong data-start="192" data-end="254">Brandforce KI Recruiting – Personas in Minuten statt Tagen</strong></h2> <h3 data-start="256" data-end="278"><strong data-start="260" data-end="278">Was wir machen</strong></h3> <p data-start="279" data-end="684">Mit dem <strong data-start="287" data-end="317">Brandforce Persona Builder</strong> haben wir den Prozess der Persona-Entwicklung im Recruiting revolutioniert. Unsere KI verwandelt eine einfache Stellenanzeige in realistische, datenbasierte Personas – in wenigen Minuten statt in mehreren Tagen. So entsteht ein präzises Bild davon, <strong data-start="567" data-end="574">wer</strong> sich angesprochen fühlt, <strong data-start="600" data-end="607">was</strong> Menschen motiviert und <strong data-start="631" data-end="653">über welche Kanäle</strong> sie am besten erreichbar sind.</p> <h3 data-start="686" data-end="714"><strong data-start="690" data-end="714">Warum wir das machen</strong></h3> <p data-start="715" data-end="1073">Gutes Recruiting beginnt mit echtem Zielgruppenverständnis. Doch bisher war die Persona-Entwicklung oft aufwendig, teuer und schwer zugänglich. Wir wollten das ändern – und haben unser Wissen aus über 20 Jahren Employer Branding mit KI-Technologie verbunden. So wird datengetriebenes Recruiting endlich einfach, schnell und bezahlbar – für jede HR-Abteilung.</p> <h3 data-start="1075" data-end="1102"><strong data-start="1079" data-end="1102">Wie es funktioniert</strong></h3> <p data-start="1103" data-end="1552">Unsere KI nutzt über 200 reale Personas aus Projekten, ergänzt durch Datenquellen wie <strong data-start="1189" data-end="1206">best4planning </strong>und <strong data-start="1225" data-end="1237">Statista</strong>. Aus diesen Informationen generiert sie in Sekunden ein authentisches Profil der Zielgruppe – komplett mit Lebenswelt, Motivation, Medienverhalten und passenden Kommunikationskanälen.<br data-start="1421" data-end="1424">Das Ergebnis kann direkt in Text, Bild oder Präsentation exportiert und in Workshops oder Mediaplanungen weiterverwendet werden.</p> <h3 data-start="1554" data-end="1574"><strong data-start="1558" data-end="1574">Die Vorteile</strong></h3> <ul data-start="1575" data-end="1911"> <li data-start="1575" data-end="1662"> <p data-start="1577" data-end="1662"><strong data-start="1577" data-end="1590">Schneller</strong>: Von Tagen auf Minuten – ohne Workshops, Collagen und Excel-Analysen.</p> </li> <li data-start="1663" data-end="1739"> <p data-start="1665" data-end="1739"><strong data-start="1665" data-end="1677">Präziser</strong>: Personas basieren auf echten Daten, nicht auf Bauchgefühl.</p> </li> <li data-start="1740" data-end="1811"> <p data-start="1742" data-end="1811"><strong data-start="1742" data-end="1756">Zugänglich</strong>: Einfach Stellenanzeige einfügen – Persona erhalten.</p> </li> <li data-start="1812" data-end="1911"> <p data-start="1814" data-end="1911"><strong data-start="1814" data-end="1833">Messbar wirksam</strong>: Kampagnen werden treffsicherer, Streuverluste sinken, Bewerbungen steigen.</p> </li> </ul> <p> </p> <p> </p> <p> <img src="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bf_website_ki_recruiting-header_v2_04.jpg" alt="" width="2320" height="1573"></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/2x-shortlist-beim-hr-excellence-award-2025</link><pubDate>Tue, 28 Oct 2025 13:37:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/2x-shortlist-beim-hr-excellence-award-2025</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/website-blog-bilder-brandforce-1.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Generation im Recruiting</title><description><![CDATA[<p>In der heutigen Arbeitswelt treffen bis zu fünf Generationen aufeinander – jede mit eigenen Werten, Erwartungen und Kommunikationsgewohnheiten. Wer im Recruiting und Employer Branding erfolgreich sein will, muss diese Unterschiede verstehen und gezielt ansprechen. Dieser Artikel beleuchtet die Besonderheiten der einzelnen Generationen (inkl. Jahrgänge) und zeigt konkrete Handlungsfelder für Unternehmen auf.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/generation-im-recruiting</link><pubDate>Thu, 11 Sep 2025 13:19:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/generation-im-recruiting</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/alle-generation-buero-neu.png" type="image/png" /></item><item><title>HR-Event &#34;Hollywood für dein Hiring&#34;</title><description><![CDATA[<p>„Wir sind eine Agentur... NATÜRLICH machen wir euch ganz schnell ein Video.&#34; 🎥 <br><br>Genau das haben wir am Mittwoch, den 25.06.25 in Hamburg-Eimsbüttel gemacht. Und zwar gleich zehn Mal. 🙂 <br><br>Aber mal im Ernst: Wir hatten das Vergnügen, eine großartige Gruppe von HR-Expert:innen bei uns zu begrüßen - gemeinsam mit der Filmproduktion <a class="iRXkyQtBPfozYnXRYgHbUeaomqjdfeBxHVbNmYs " href="https://www.linkedin.com/company/14a-media-gmbh/" target="_self" data-test-app-aware-link="">14a Media GmbH</a> sind wir in die Welt der Recruitingfilme eingetaucht.<br><br>Nach einem starken Auftakt mit Beispielen zu Dos and Don’ts bei Recruitingfilmen, sowie praktischen Insights in gelungene Filmproduktionen, ging es in zwei interaktive Sessions:<br><br>1️⃣ In der ersten haben wir gemeinsam erarbeitet, wie man eine Produktion strategisch plant und operativ aufsetzt - mit vielen praxisnahen Insights und eigenen Cases der Teilnehmenden.<br><br>2️⃣ In der zweiten Session wurde es ernst: Die Teilnehmenden standen selbst vor der Kamera und drehten ihren eigenen Social Clip in der Green Box. Der Claim: „Ich arbeite bei HR, natürlich ….....“ - kreative Lines inklusive!<br><br>Wir sind begeistert über die tollen Ergebnisse und sagen: Hut ab für euren Mut, eure Offenheit und eure Energie!</p> <p> <br>Ein riesiges Dankeschön geht an unseren Partner <a class="iRXkyQtBPfozYnXRYgHbUeaomqjdfeBxHVbNmYs " href="https://14a.tv/" data-test-app-aware-link="">14a Media GmbH</a> für die perfekte Organisation und herzliche Gastfreundschaft. Fast wie in Hollywood. 🍿 🎥 <br><br>Du konntest nicht dabei sein, willst aber auch Recruitingfilme mit echtem <br>Impact?</p> <p><a class="button button--primary" href="mailto:info@brandforce1.com?subject=Hollywood für dein Hiring - Anmeldung">Jetzt Kontakt aufnehmen</a></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/hr-event-hollywood-fuer-dein-hiring</link><pubDate>Mon, 21 Jul 2025 14:10:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/hr-event-hollywood-fuer-dein-hiring</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/hr-event-hollywood-website-blog.png" type="image/png" /></item><item><title>Brandforce KI Recruiting - unsere KI findet, wen du suchst</title><description><![CDATA[<p>Du hast eine Stellenanzeige – aber die richtigen Bewerbungen bleiben aus?<br>Genau hier setzt unser neuer Service an: <strong>Brandforce KI Recruiting</strong>.</p> <p>Die digital entwickelte Lösung verbindet unser Know-how aus über 10 Jahren HR-Kommunikation und Recruiting mit smarter KI-Unterstützung: Wir entwickeln keine Standardlösungen sondern pro Stelle einen KI-gestützten individuellen Umsetzungsplan. Hierfür haben wir einen eigenen KI-Bot geschaffen und mit Mediaplänen, unserer Erfahrung und einer Vielzahl an quantitativer Studien programmiert.</p> <p><span style="text-decoration: underline;">Unser Angebot:</span></p> <p>- Wir analysieren deine Anzeige und optimieren sie KI-Unterstützt mit unserem eigenen Bot.</p> <p>- Wir erstellen hierauf datenbasierte Personas.</p> <p>- Wir entwickeln nur für deine zu besetzende Stelle einen individuellen KI-gestützten Recruitingplan  – inklusive Portalen, Kanälen, Zielgruppen-Targeting und Budgetempfehlung und setzen diesen um.</p> <p>- In der Umsetzung aktualisieren wir laufend die Werbemittel und Platzierungen für deinen besten Erfolg und schließen dieses mit einem Reporting ab.</p> <p><span style="text-decoration: underline;">Deine Vorteile:</span></p> <p>- Mehr Sichtbarkeit für deine Stelle</p> <p>- Höhere Qualität bei den Bewerbungen</p> <p>- Schnellere &amp; effizientere Besetzung</p> <p>- Ob Google, TikTok, Stepstone oder Baustellenzaun – wir finden den Weg, der wirklich wirkt.</p> <p>👉 Du willst wissen, wie das bei dir aussehen kann?<br>Dann schreib uns. Wir zeigen dir, wie KI dein Recruiting aufs nächste Level bringt.</p> <p><a class="button button--primary" href="mailto:info@brandforce1.com?subject=Hollywood für dein Hiring - Anmeldung">Jetzt Kontakt aufnehmen</a></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/brandforce-ki-recruiting-unsere-ki-findet-wen-du-suchst</link><pubDate>Tue, 24 Jun 2025 12:42:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/brandforce-ki-recruiting-unsere-ki-findet-wen-du-suchst</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bf_website_ki_recruiting-header_v2_04.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Hollywood für dein Hiring – Die Chancen von Film im Recruiting</title><description><![CDATA[<p><a class="button button--primary" href="mailto:info@brandforce1.com?subject=Hollywood für dein Hiring - Anmeldung">Jetzt anmelden</a></p> <p>Die 14a Media und Brandforce laden dich am 25. Juni 2025 zu einem exklusiven und interaktiven Vormittag in Hamburg-Eimsbüttel ein, bei dem du zum Star deiner eigenen Recruiting-Story wirst. Nutze die Chance, mehr über Bewegtbild im Employer Branding zu erfahren und produziere in einem professionellen Filmstudio deinen eigenen Recruiting-Clip.</p> <p>Seit 2019 arbeiten die 14a Media und wir Hand in Hand auf Augenhöhe zusammen. Gemeinsam haben wir erfolgreiche Employer Branding Projekte unter anderem für Kunden wie RWE, HanseWerk, die Stadt Münster und die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland umgesetzt. Die 14a Media (14a.tv) steht dabei für professionelle, kreative und innovative Bewegtbildproduktionen – von Realfilm über Animation bis hin zu modernsten KI-Technologien.</p> <p>Bewegtbild-Content ist heute ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Employer Branding. Videos erzeugen eine starke emotionale Verbindung und steigern die Identifikation potenzieller Kandidat:innen und bestehender Mitarbeitender mit der Arbeitgebermarke. Auch Plattformen wie LinkedIn, Instagram und TikTok priorisieren Videos, was zu deutlich höheren Interaktionsraten führt.</p> <p>Aber wie kann Bewegtbild kosteneffizient und sinnvoll produziert werden? Was sind die Hindernisse? Welche Rolle spielt Bewegtbild im Recruiting und Mediamix? Und wie kann dein Unternehmen davon profitieren? Diese Fragen und mehr beantworten wir gemeinsam.</p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wann und Wo?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>⇒ 25. Juni 2025, 08:45 bis 13:30 Uhr</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>⇒ 14a-Studio, Jaguarstieg 14a, 22527 Hamburg</strong></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dein filmreifer Vormittag – diese Highlights erwarten dich:</strong></span></p> <p><strong>🎬 Coffee &amp; Casting</strong></p> <p>Starte entspannt mit Kaffee, leckeren Franzbrötchen und Networking unter Gleichgesinnten.</p> <p><strong>🎬</strong><strong> Opening Scene – Willkommen am Set!</strong></p> <p>Erhalte einen spannenden Einstieg ins Thema und erfahre, wie du Recruiting-Filme effektiv für dein Employer Branding nutzt.</p> <p><strong>🎬 Blockbuster-Strategien by Brandforce</strong></p> <p>Entdecke bewährte Erfolgsstrategien, konkrete Cases und erfahre, wie Filme die Arbeitgebermarke authentisch und emotional aufladen.</p> <p><strong>🎬 Director&#39;s Cut – Deine Themen im Rampenlicht</strong></p> <p>Wir bieten Raum für deine Fragen und Herausforderungen: interaktiv, persönlich und praxisnah.</p> <p><strong>🎬</strong><strong> Behind the Scenes mit 14a Media</strong></p> <p>Erfahre alles über Realfilm, Animation und innovative KI-Techniken – direkt von erfahrenen Filmprofis.</p> <p><strong>🎬 And Action – Produziere deinen eigenen Recruiting-Clip!</strong></p> <p>Schlüpfe in die Rolle von Regie und Darsteller:in und erstelle dein eigenes professionell produziertes Recruiting-Video.</p> <p><strong>🎬 Jetzt im Kino! Der Einsatz nach der Produktion in erfolgreicher Mediaplanung!</strong></p> <p>Lerne, wie du Bewegtbild strategisch und gezielt in sozialen Medien und Recruiting-Kampagnen einsetzen kannst.</p> <p><strong>🎬 Networking &amp; After-Show-Buffet</strong></p> <p>Genieße echtes Filmcatering: leckere Antipasti und Bagels bei intensiven Gesprächen und Networking mit der Hamburger HR-Community.</p> <p><strong> </strong></p> <p><strong>Sichere deine Chance auf eine Hauptrolle!</strong></p> <p>Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – reserviere jetzt kostenlos deinen Platz per Mail an info@brandforce1.com.</p> <p><strong> </strong></p> <p><strong>Wir freuen uns auf deinen großen Auftritt!</strong></p> <p>🎬 Dein Team von Brandforce &amp; 14a Media 🎬</p> <p><a class="button button--primary" href="mailto:info@brandforce1.com?subject=Hollywood für dein Hiring - Anmeldung">Jetzt anmelden</a></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/hollywood-fuer-dein-hiring-jetzt-anmelden</link><pubDate>Wed, 07 May 2025 10:56:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/hollywood-fuer-dein-hiring-jetzt-anmelden</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bf_stromnetz_visual_02.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Employer Branding done? Oder doch eher: To be continued?</title><description><![CDATA[<div>Ihr habt eure Arbeitgebermarke entwickelt?</div> <div>Alle Fotos fertig?</div> <div>Ein Brand-Booklet, ein Design Manual, flotte Filme, interne Maßnahmen und Assets für alle Kanäle?</div> <div>Alles schick?</div> <div> </div> <p>👏 Dann erst mal: Glückwunsch! Denn allein dieser Schritt bedeutet, dass ihr euch mit dem Kern eures Unternehmens auseinandergesetzt habt – und das ist Gold wert.</p> <p>⏳ Aber … wie lange bleibt eine Arbeitgebermarke eigentlich wirklich aktuell? Was vor drei Jahren noch den Nerv getroffen hat, kann heute schon wirken wie ein Echo aus der Vergangenheit. Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant. Erwartungen von Bewerber:innen ebenso. Und was intern noch trägt, wird oft überschätzt. Eine Kampagne, die man zu oft erzählt, nutzt sich ab – und das schneller, als man denkt. </p> <p>❓ Die große Frage lautet also 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗼𝗯, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗮𝗻𝗻 eine Marke ihr Haltbarkeitsdatum überschreitet. Und was dann? </p> <p>⚠️ Diese Fragen treiben aktuell viele in der HR-Community um. Denn erste Warnsignale zeigen sich oft schleichend – aber sie sind da:</p> <blockquote> <p>👉 Bewerber:innen spiegeln euch, dass Außenbild und Innenleben nicht matchen?</p> <p>👉 Die Bewerbungen passen oftmals nicht (mehr) zu euren Wunschprofilen?</p> <p>👉 Bei internen Aktionen bleiben die Reaktionen aus bzw. die Beteiligung bei   z.B. Mitarbeitenden-Fotoshootings sinkt?</p> <p>👉 Und die Forderungen nach immer „tolleren“ Benefits mehren sich? </p> </blockquote> <p>Wenn euch das bekannt vorkommt, könnte ein 𝗥𝗲𝗹𝗮𝘂𝗻𝗰𝗵 der Arbeitgebermarke sinnvoll sein. Und damit meinen wir nicht: alles neu, alles anders.Sondern: gezielt analysieren, was noch trägt – und was frische Impulse braucht.Also was könnt ihr tun und wie können wir von Brandforce euch dabei unterstützen? </p> <p>🔍Status-Check statt BauchgefühlWir analysieren gemeinsam mit euch, wo eure Arbeitgebermarke heute steht – intern wie extern. Ohne Buzzword-Bingo, dafür mit echtem Tiefgang. </p> <p>🎯Zielgruppen schärfen, Kanäle justierenWer sind die Menschen, die ihr erreichen wollt – und was erwarten sie wirklich? Wir überprüfen mit euch eure Persona und unterstützen euch, den richtigen Ton und die passenden Touchpoints zu treffen. </p> <p>✏️Kernbotschaften auffrischen, EVP nachschärfenWir entwickeln euer bestehendes Profil weiter – strategisch durchdacht, kreativ übersetzt und anschlussfähig für alle Kanäle. Kein Rebranding, das niemand wiedererkennt – sondern eine Evolution mit Substanz. </p> <p>🚀Aus Marke wird BewegungEure Arbeitgebermarke lebt nicht im Manual, sondern im Alltag. Darum denken wir Kommunikation immer ganzheitlich: vom Jobposting über interne Kampagnen bis zur Contentstrategie. Kurz: Wir bringen eure Arbeitgebermarke wieder ins Gespräch – bei den richtigen Leuten, mit den richtigen Themen. </p> <p>🎙️Neugierig geworden? Dann lasst uns sprechen – über das, was bleibt, was geht und was kommt.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/employer-branding-done</link><pubDate>Wed, 23 Apr 2025 08:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/employer-branding-done</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bewerbungen_querformat.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Mutlos gewinnt keine Talente</title><description><![CDATA[<p>Employer Branding ist mehr als nur ein paar hübsche Worte auf einer Karriere-Website. Es ist der Versuch, Menschen für ein Unternehmen zu begeistern – mit Haltung, Klarheit und Mut.</p> <p>Doch Mut fehlt uns in Deutschland oft. Angst ist ein Gefühl, das wir hierzulande ziemlich gut beherrschen. Wir haben sie vor vielen Dingen, die uns zurecht Angst machen. Aber auch vor vielen Dinge, die uns keine Angst machen sollten. Die einen kriegen sie beim Zahnarzt, die anderen bei Präsentationen mit Chefin oder Geschäftsführung. Vielleicht haben wir Deutsche sie auch ein bisschen systematisch? Vor Veränderung, vor Kontrollverlust – und ganz besonders vor Fehlern?</p> <p>Im englischsprachigen Ausland gibt’s dafür diesen hübschen Begriff: <strong>„German Angst“</strong>. Im Ausland eine Zuschreibung. Bei uns Teil der Kultur? Und ja – German Angst macht auch vorm Employer Branding nicht halt.</p> <p>Während anderswo mutig experimentiert, emotionalisiert oder sogar provoziert wird, regiert bei uns oft das Prinzip Sicherheit. Bei Waschmittelwerbung und Personalmarketing gilt: Lieber nur kleine Veränderungen. Lieber ´ne Agentur, die die Branche schon gemacht hat. Lieber nochmal durch den Vorstand. Lieber nochmal auf Nummer sicher. Lieber StepStone statt Guerilla. Lieber das Stockbild von den High Fives. Lieber auf die immer gleichen Stellenanzeigen setzen.</p> <p>Dabei braucht wirkliche Veränderung immer Mut. Eine unserer Alltime-Favorite-Kampagnen ist <em>“This is Belonging“</em> der britischen Armee. Diese Kampagne bricht komplett mit gängigen Erwartungen an Militärrhetorik. Statt mit Stärke, schnellen Schnitten und Fanfaren, rückt sie die emotionale Zugehörigkeit, Diversität und auch persönliche Zweifel in den Mittelpunkt – Werte, die im klassischen Recruiting-Milieu der Britischen Armee als eher untypisch galten.</p> <p>„This is belonging“ ist ein radikaler Bruch. Die Kampagne ist nah am Menschen mit emotionalen Videos und Plakaten, starken Headlines wie „Keeping My Faith“ oder „Facing My Fears“ – und einer Haltung, die sagte: „Wir wollen dich so, wie du bist.“</p> <p>Die Reaktionen waren gemischt – aber die Wirkung war beachtlich: Laut Angaben des britischen Verteidigungsministeriums stiegen die Bewerbungen nach dem Start der Kampagne im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 37 %. Besonders junge Menschen, die sich zuvor nicht angesprochen fühlten, identifizierten sich mit der neuen Ansprache. Laut britischem Verteidigungsministerium stiegen die Bewerbungszahlen in den Monaten nach Kampagnenstart deutlich an. Besonders junge Menschen, die sich zuvor nicht angesprochen fühlten, identifizierten sich mit der neuen Ansprache.</p> <p>Ein mutiger Move, der zeigt: Sichtbarkeit entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Relevanz. Und durch den Mut, bestehende Erwartungen zu hinterfragen.</p> <p><img src="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bildschirmfoto-2025-04-09-um-11-40-50.png" alt="" width="1879" height="791"></p> <p>Und in Deutschland? Gut, wir haben eine wirklich schöne Kampagne für die Bundeswehr. In unseren Augen braucht es aber in Zeiten von Fachkräftemangel, Wertewandel und einer neuen Erwartungshaltung seitens der Generation Z und Alpha generell mehr als brave Kommunikation. Es braucht Haltung – und den Mut, diese auch zu zeigen.</p> <p><strong>Unser Appell:</strong></p> <p>German Angst ist kein Mythos. Sie existiert – und sie hemmt Arbeitgeber dabei, die Sichtbarkeit zu erzeugen, die sie heute dringend brauchen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, sie zu überwinden.</p> <p>___________________________________________________________________________________________________________________________________</p> <p><strong>Was steckt hinter der Zurückhaltung?</strong></p> <p>Natürlich geht es nicht darum, blind Risiken einzugehen. Wer eine Arbeitgebermarke entwickelt, trägt Verantwortung – gegenüber den eigenen Mitarbeitenden, der Kultur, dem Markt. Und dennoch beobachten wir in vielen Projekten, dass potenzialstarke Ideen auf halber Strecke weichgespült werden: durch zu viele Korrekturrunden, zu viele Stakeholder oder zu wenig Vertrauen in die eigene Marke.</p> <p>Oft liegt es nicht an mangelndem Willen, sondern an fehlender Sicherheit: Was dürfen wir sagen? Wie weit können wir gehen? Was denken wohl unsere Bewerber:innen – oder die Geschäftsführung?</p> <p><strong>Dabei zeigen Studien:</strong></p> <ul> <li>Die Generation Z legt besonderen Wert auf Authentizität, Haltung und klare Werte (Quelle: Studie der BCG, 2023).</li> <li>76 % der Jobsuchenden achten laut StepStone darauf, ob ein Unternehmen seine Kultur klar kommuniziert – nicht nur in Worten, sondern im Auftritt.</li> <li>45 % der Talente finden Arbeitgeberaussagen unglaubwürdig, wenn sie generisch oder beliebig wirken (Trendence, 2022).</li> </ul> <p> </p> <p><strong>Ein Beispiel aus unserer Praxis</strong></p> <p>Als wir gemeinsam mit der Stadt Münster die Kampagne <em>„Du machst den Unterschied“</em> entwickelt haben, ging es uns um mehr als hübsche Bilder und nette Slogans. Es ging darum, eine Berufsgruppe zu würdigen, die sonst kaum im Fokus steht: pädagogische Fachkräfte. Gemeinsam mit unserem Kunden haben wir Mut bewiesen – und Geschichten erzählt, die berühren. Keine Hochglanzmotive, sondern echte Gesichter, echte Aussagen, echte Haltung.</p> <p>Das Ergebnis: hohe Reichweiten, viel positives Feedback – und vor allem: Identifikation bei den eigenen Mitarbeitenden. Employer Branding funktioniert eben dann, wenn es nicht glatt ist, sondern glaubwürdig.</p> <p><img src="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/bf_stadt_muenster_sean.jpg" alt="" width="2560" height="1706"></p> <p><strong>Was wir gelernt haben:</strong></p> <ul> <li>Mut zahlt sich aus – wenn er strategisch begleitet wird.</li> <li>Haltung ersetzt keine Analyse. Gute Daten, klare Zielgruppen, fundierte Strategie &#61; Basis.</li> <li>Wer Talente überzeugen will, muss sichtbar sein. Und Sichtbarkeit braucht Ecken, Kanten und Persönlichkeit.</li> </ul> <p> </p> <p><strong>Wir helfen, Sicherheit im Mut zu finden.</strong></p> <p>Als Agentur verstehen wir unsere Aufgabe nicht darin, „laute“ Kampagnen zu verkaufen oder Mediaschaltungen mit Doppel-Wumms (Reichweite und Kostenintensität) – sondern darin, Unternehmen zu helfen, ihre individuelle Strahlkraft zu entfalten. Und auch darin, Mut gemeinsam zu entwickeln. Denn Mut ist keine Einbahnstraße. Mut ist ein Prozess. Und den gestalten wir gerne mit euch – auf Augenhöhe, datenbasiert und mit ganz viel Erfahrung.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/mutlos-gewinnt-keine-talente</link><pubDate>Wed, 09 Apr 2025 10:50:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/mutlos-gewinnt-keine-talente</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/angst-employer-branding-website.png" type="image/png" /></item><item><title>2026 kommt der Azubi-Engpass in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein</title><description><![CDATA[<p>2026 fällt in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ein kompletter Abiturjahrgang weg. Durch die Rückkehr zu G9 bleiben die Schüler:innen ein Jahr länger in der Schule und stehen dem Ausbildungsmarkt nicht zur Verfügung. Die Konsequenzen für Unternehmen sind absehbar: Weniger Bewerber:innen, ein intensiverer Wettbewerb um Nachwuchskräfte und eine höhere Wahrscheinlichkeit unbesetzter Ausbildungsplätze.</p> <p>Wer sich jetzt nicht mit <a href="https://brandforce1.openclick.de/leistungen/employer-branding" target="_blank" rel="noopener">Employer Branding</a> und gezieltem <a href="https://brandforce1.openclick.de/leistungen/young-talents" target="_blank" rel="noopener">Ausbildungsmarketing</a> beschäftigt, wird diesen Mangel spätestens dann zu spüren bekommen. Aber es gibt Lösungen.</p> <p><strong>Warum ist das ein Problem?</strong></p> <p>Der Engpass trifft nicht nur einzelne Branchen, sondern alle Unternehmen, die auf Nachwuchskräfte angewiesen sind. Die Ausbildungszahlen sind bereits in den letzten Jahren rückläufig. Die Generation Z wägt sehr genau ab, welche Karrierewege für sie attraktiv sind, und die Konkurrenz um talentierte Schulabgänger:innen wird härter.</p> <ul> <li>Durch den Wegfall eines Abiturjahrgangs gibt es 2026 weniger Schulabgänger:innen, die dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen. Das betrifft nicht nur Abiturient:innen, sondern auch diejenigen, die nach der 10. Klasse in eine Ausbildung wechseln könnten.</li> <li>Unternehmen müssen sich auf eine deutliche Verschiebung in der Bewerber:innenstruktur einstellen. Der Fokus muss über klassische Schulabgänger:innen hinausgehen, hin zu neuen Zielgruppen wie Studienabbrecher:innen und Quereinsteiger:innen.</li> <li>Auch handwerkliche und kaufmännische Berufe werden betroffen sein. Wenn sich beispielsweise jemand mit einem guten mittleren Schulabschluss für eine Ausbildung bewirbt, die er sonst nicht bekommen hätte, verschärft das den Wettbewerb auch in Bereichen, die bisher weniger betroffen waren.</li> <li>Klassisches Schulmarketing allein wird nicht mehr ausreichen, um genügend Nachwuchs zu gewinnen. Die Generation Z ist digital unterwegs und erwartet innovative Recruiting-Methoden sowie transparente Einblicke in potenzielle Arbeitgeber.</li> </ul> <p> </p> <p><strong>Auswirkungen und Erfahrungen aus anderen Bundesländern </strong></p> <p>Die Umstellung von G8 auf G9 hat in verschiedenen Bundesländern bereits stattgefunden und führte zu spürbaren Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt.</p> <p>Niedersachsen hat bereits 2019 den Wechsel zurück zu G9 vollzogen. Die Auswirkungen wurden dort 2020 sichtbar: So meldete Niedersachsen den Ausfall von etwa 22.000 Abiturient:innen auf dem Ausbildungsmarkt, was erhebliche Konsequenzen für Arbeitgeber hatte*. Unternehmen mussten kurzfristig reagieren, um ihre Nachwuchssicherung sicherzustellen – eine Situation, die in NRW und Schleswig-Holstein bevorsteht – und dass bei einem steigenden Bedarf durch Wegfall der geburtenstarken Babyboomer.</p> <p><strong>Erste Prognosen zeichnen kein rosiges Bild</strong></p> <p>Ein Beispiel: Die Stadt Hamm in Nordrhein-Westfalen rechnet mit einem prognostizierten Rückgang von etwa 350 Abiturient:innen im Jahr 2026. In der gesamten IHK-Region, zu der auch Dortmund und der Kreis Unna gehören, werden insgesamt rund 2.650 weniger Schulabgänger:innen erwartet. Laut IHK Dortmund könnte dies zu einem Defizit von bis zu 700 potenziellen Bewerber:innen für Ausbildungsplätze führen.</p> <p>Diese Erfahrungen zeigen: Der Ausbildungsmarkt wird 2026 in NRW und SH massiv unter Druck geraten. Unternehmen, die jetzt vorausschauend handeln, haben die besten Chancen, den Engpass zu überstehen.</p> <p><strong>Was Unternehmen jetzt tun können</strong></p> <p>Wer 2026 nicht vor unbesetzten Ausbildungsstellen stehen will, sollte jetzt aktiv werden und seine Strategie anpassen.</p> <p> </p> <p><span style="text-decoration: underline;">1. Employer Branding stärken</span></p> <p>Eine generische „Wir bilden aus“-Botschaft wird in zwei Jahren nicht mehr ausreichen. Unternehmen müssen klar kommunizieren, warum eine Ausbildung bei ihnen besonders attraktiv ist – und wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht. Dabei geht es nicht nur um Gehalt und Benefits, sondern um Unternehmenskultur, Entwicklungsperspektiven und die Identifikation mit der Marke.</p> <p>Wichtig ist:</p> <ul> <li>Eine authentische Arbeitgebermarke mit klaren Alleinstellungsmerkmalen</li> <li>Mitarbeiter:innen und Auszubildende als Markenbotschafter:innen sichtbar machen</li> <li>Klarheit über die eigene Positionierung und Zielgruppenansprache</li> </ul> <p> </p> <p><span style="text-decoration: underline;">2. Neue Zielgruppen ansprechen</span></p> <p>Der klassische Schulabgänger:innen-Markt wird schrumpfen, also müssen Unternehmen neue Wege gehen.</p> <ul> <li>Studienabbrecher:innen sind eine wertvolle Zielgruppe, die oft eine hohe Motivation für praxisnahe Berufe mitbringt.</li> <li>Quereinsteiger:innen oder Wechselwillige können durch angepasste Ausbildungs- und Umschulungsprogramme gewonnen werden.</li> <li>Eltern und Lehrer:innen als Multiplikatoren sollten stärker in die Ansprache einbezogen werden, da sie nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl spielen. </li> </ul> <p> </p> <p><span style="text-decoration: underline;">3. Recruiting-Prozesse anpassen</span></p> <p>Viele Unternehmen sind noch in alten Strukturen verhaftet, wenn es um die Gewinnung von Auszubildenden geht. Ein Überdenken der Prozesse ist unerlässlich.</p> <ul> <li>Bewerbungsprozesse müssen nicht nur mobil- und nutzerfreundlich gestaltet werden – sondern auf Augenhöhe zur avisierten Zielgruppe.</li> <li>Social Recruiting gewinnt weiter an Bedeutung. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube bieten die Möglichkeit, die junge Zielgruppe authentisch anzusprechen.</li> <li>Frühe Bindung ist entscheidend: Praktika, Schnuppertage oder Kooperationen mit Schulen helfen, frühzeitig Kontakte aufzubauen.</li> </ul> <p> </p> <p><strong>Wie wir unterstützen können</strong></p> <p>Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um aktiv zu werden und sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass dein Unternehmen auch in Zukunft die besten Talente gewinnt. Unsere Leistungen helfen dabei:</p> <ul> <li>Employer Branding: Wir helfen dir, deine authentische und ansprechende Arbeitgebermarke zu entwickeln, die junge Talente anspricht.</li> <li>Zielgruppenanalyse: Gemeinsam identifizieren wir neue Zielgruppen, wie Studienabbrecher:innen oder Quereinsteiger:innen, und entwickeln so maßgeschneiderte Strategien zu deren Ansprache.</li> <li>Optimierung des Rekrutierungsprozesses: Wir analysieren und verbessern deine Bewerbungsprozesse, um sie effizienter und attraktiver für potenzielle Auszubildende zu gestalten.</li> <li>Entwicklung und Schaltung von multimedialen Kampagnen: Von Plakaten über Printmedien bis hin zu digitalen Formaten erstellen und schalten wir die richtigen Kommunikationsmittel, um deine Botschaften effektiv zu verbreiten.</li> </ul> <p> </p> <p><strong>Fazit:</strong></p> <p>Der Wegfall eines kompletten Abiturjahrgangs wird die Ausbildungslandschaft in NRW und Schleswig-Holstein radikal verändern. Aber: Unternehmen, die jetzt proaktiv ihre Arbeitgeberstrategie anpassen, werden 2026 einen entscheidenden Vorteil haben.</p> <p>Und: Wer frühzeitig klare Maßnahmen ergreift, wird auch in einem härteren Wettbewerb um Nachwuchskräfte erfolgreich bleiben.<br><br></p> <p>________________________________________________________________________________________________________________</p> <p>Quellen:</p> <p>* STATISTISCHE VERÖFFENTLICHUNGEN DER KULTUSMINISTERKONFERENZ, NR. 225 – November 2020</p> <p>** IHK Dortmund, zitiert in https://www.lippewelle.de/artikel/weniger-abiturienten-in-hamm-folgen-fuer-betriebe-2226269.html</p> <p> </p> <p> </p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/2026-kommt-der-azubi-engpass-in-nrw-und-sh</link><pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:29:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/2026-kommt-der-azubi-engpass-in-nrw-und-sh</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/abitur-faellt-aus-2026.png" type="image/png" /></item><item><title>KI im Employer Branding: Jung, attraktiv und sinnentleert?</title><description><![CDATA[<p><strong>Perfekte Stellenanzeigen durch Künstliche Intelligenz? Fraglich.</strong></p> <p>Letztens scrollte ich so gemütlich durch Indeed und stieß auf eine Stellenanzeige aus der Pflegebranche. Auf den ersten Blick beeindruckend. Die Anzeige hatte ein hübsches Bild (drei lachende multiethnische Frauen) war makellos formuliert, mit perfekt gewählten Worten und einer fehlerfreien Struktur. Doch seltsamerweise blieb bei mir nach dem Lesen ein Gefühl von Leere zurück. Dieses Gefühl vertiefte sich als ich drei weitere Stellenanzeigen des gleichen Anbieters las. Etwas ähnliches erlebte ich kürzlich bei einem Kunden. Dieser präsentierte uns einen von KI generierten Entwurf für eine Stellenanzeige. Die Anzeige war beeindruckend gut geschrieben – keine Fehler, aber auch keinen Funken Menschlichkeit. Eine hübsch-formulierte Aneinanderreihung von Aufgaben und Benefits. Es fehlte nicht nur Herzblut sondern das Herzstück, das Bewerber:innen berührt und begeistert: die emotionale Ansprache, die Prägung der Arbeitgebermarke, die Liebe zum eigenen Tun, das Echte, das Warum der Zielgruppe.</p> <p>Dieser Moment war für mich erhellend und besorgniserregend zugleich. Hey, werden wir als Agentur in diesem Feld obsolet? Das Beispiel zeigte doch, wie leistungsfähig KI geworden ist. Letztlich war dies aber auch ein klarer Hinweis darauf, was verloren gehen kann, wenn wir uns zu sehr auf Technologie verlassen und Inhalte unkommentiert nutzen. Das Herz.</p> <p><strong>Welche Rolle sollte KI also im Employer Branding spielen? Und wo liegen die Grenzen?</strong></p> <p>KI hat große Vorteile: Geschwindigkeit, Effizienz und die Fähigkeit, riesige Datenmengen zu verarbeiten. Besonders hier in Deutschland, wo der Fachkräftemangel omnipräsent ist, klingt das natürlich verlockend. Ohne Zweifel KI kann auch bei der Formulierung von Stellenanzeigen nutzen. Doch KI birgt auch Risiken. Inhalte, die sie generiert, hängen stark von den Daten ab, auf denen sie trainiert wurde. Jeder der einmal „Foto einer Frau am Arbeitsplatz“ in die gängigen Tools wie Midjourney oder Dall-E eingegeben hat, sollte erschreckt sein, wie voreingenommen die Ergebnisse sind:</p> <p><img src="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/midjourney-junge-frau-bei-der-arbeit.png" alt="Junge Frau bei der Arbeit" width="864" height="218"></p> <p><strong>100% jung, 100% schlank, 100% attraktiv, 100% in Bürojobs.</strong></p> <p>Das gleiche gilt für den Text (Prompt &#61; &#34;Die Perfekte Stellenanzeige für eine Pflegekraft&#34;)</p> <p><em><strong>&#34;Du bist mehr als nur eine helfende Hand – du bist das Herz unseres Teams!</strong></em></p> <p><em>Pflege ist mehr als ein Beruf – es ist eine Berufung. Wenn du mit Leidenschaft für Menschen da bist, sie mit Empathie begleitest und echte Nähe schaffst, bist du bei uns genau richtig. Wir suchen eine <strong>Pflegekraft (m/w/d)</strong>, die mit Herz und Verstand für Menschen da ist.</em></p> <p><em><strong>Das erwartet dich bei uns</strong></em></p> <ul> <li><em><strong>Abwechslung:</strong> Pflege und Betreuung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen – kein Tag ist wie der andere.</em></li> <li><em><strong>Teamwork:</strong> Du bist Teil eines herzlichen und hilfsbereiten Teams, das sich gegenseitig unterstützt.</em></li> <li><em><strong>Weiterentwicklung:</strong> Regelmäßige Schulungen und die Möglichkeit, deine Fähigkeiten zu erweitern.</em></li> <li><em><strong>Arbeitsklima:</strong> Ein wertschätzendes Umfeld, in dem deine Arbeit anerkannt wird – und das spürbar.</em></li> <li><em><strong>Flexibilität:</strong> Arbeitszeiten, die zu deinem Leben passen, ob Frühaufsteher oder Nachtschwärmer.&#34;</em></li> </ul> <p>...</p> <p>Perfekt, oder? Aber auch perfekt leer. Um was geht es hier und um wen? Was macht das Unternehmen wirklich aus? Und die Menschen?</p> <p>Wie man sieht: Wenn Daten voreingenommen oder zu generisch sind, fehlt den Ergebnissen Authentizität, Originalität und die menschliche Nuance – all das, was eine starke Arbeitgebermarke ausmacht.</p> <p>Employer Branding ist mehr als Content-Produktion. Es geht darum, die Geschichten, Erfahrungen und Emotionen von Menschen zu erzählen. Ohne diese persönlichen Nuancen wird eine Arbeitgebermarke – wird ein Arbeitgeber - austauschbar. KI allein kann diese Tiefe nicht liefern.</p> <p><strong>Die Balance finden: Kreativität trifft Technologie</strong></p> <p>Als Agentur sind wir fest davon überzeugt, dass Authentiztität und Kreativität die Herzstücke erfolgreichen Employer Brandings sind. Klar, KI kann bei der Analyse, der Ideenfindung und bei Routineaufgaben helfen. Aber wirkliche Strahlkraft entsteht erst durch Augenhöhe, Liebe zum Details, menschliches Einfühlungsvermögen und kreative statt künstlicher Intelligenz. Unsere Kampagnen zeigen, wie wichtig originelles Storytelling ist, um Zielgruppen zu begeistern. Aus der Arbeitgebermarke abgeleitete Inhalte sprechen die Sprache des Unternehmens und nicht einer Stereotype.</p> <p><strong>Authentizität und Einzigartigkeit bewahren</strong></p> <p>Für uns ist ein zentraler Aspekt des Employer Brandings das Erzählen echter Geschichten. In unserer Vorbereitung und Analyse müssen wir mit den Mitarbeitenden sprechen, ihre Sichtweisen verstehen und die Details erfassen, die ihr Unternehmen einzigartig machen. Ohne diesen persönlichen Austausch wird eine Marke blass und verliert an Authentizität. KI kann natürlich in der Gesprächsführung und Auswertung unterstützen, aber sie wird niemals diese Gespräche ersetzen.</p> <p><strong>Also: menschlich bleiben - trotz KI</strong></p> <p>Sollten wir KI im Employer Branding einsetzen? Meine Antwort: jawoll ja - aber nur mit Bedacht. Es gibt definitiv Potenziale, Effizienz zu steigern. Doch wir dürfen Individualität, Qualität und Authentizität niemals opfern.</p> <p>Als Agentur bleibt es unsere Aufgabe, echte Strahlkraft für echte Arbeitgeber zu schaffen - und damit echte Menschen zu begeistern. <span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/ki-im-employer-branding-tool-stellenanzeigen</link><pubDate>Tue, 21 Jan 2025 10:04:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/ki-im-employer-branding-tool-stellenanzeigen</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/midjourney_junge_frauen_arbeiten_in_der_pflege.png" type="image/png" /></item><item><title>Dürfen wir vorstellen? Eine neue Brandie im Account Management</title><description><![CDATA[<p>Wir freuen uns, Ezo neu in unserem Team begrüßen zu dürfen. Ezo unterstützt das Team als Junior im Account-, Projekt- und Officemanagement. Wir freuen uns, dass Ezo unsere Agenturkultur zum Strahlen bringt und ganz neue Welten mitbringt: Unter anderem war Ezo für eine Zeit in 🇯🇵 Japan und hat dort studiert und gearbeitet.  </p> <p>Wir haben Ezo ein paar Fragen gestellt:</p> <p>1️⃣ Was bringt dich zum Strahlen?</p> <p>𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘨𝘶𝘵𝘦 𝘜𝘮𝘨𝘦𝘣𝘶𝘯𝘨 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘓𝘦𝘶𝘵𝘦 𝘶𝘮 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘦𝘳𝘶𝘮.</p> <p> </p> <p>2️⃣ Worauf freust du dich bei uns?</p> <p>𝘐𝘤𝘩 𝘧𝘳𝘦𝘶𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘳𝘢𝘶𝘧, 𝘛𝘦𝘪𝘭 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘧𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘰𝘵𝘪𝘷𝘪𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘛𝘦𝘢𝘮𝘴 𝘻𝘶 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘴𝘢𝘮 𝘢𝘯 𝘴𝘱𝘢𝘯𝘯𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘗𝘳𝘰𝘫𝘦𝘬𝘵𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯.</p> <p> </p> <p>3️⃣ Was war der beste Ratschlag, den du je erhalten hast?</p> <p>„𝘋𝘰𝘯’𝘵 𝘥𝘳𝘦𝘢𝘮 𝘪𝘵, 𝘥𝘰 𝘪𝘵.” 𝘶𝘯𝘥 „𝘠𝘰𝘶 𝘤𝘢𝘯 𝘯𝘦𝘷𝘦𝘳 𝘬𝘯𝘰𝘸 𝘪𝘧 𝘺𝘰𝘶 𝘯𝘦𝘷𝘦𝘳 𝘵𝘳𝘺.“ 𝘋𝘢𝘴 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘻𝘸𝘦𝘪 𝘚𝘱𝘳ü𝘤𝘩𝘦 𝘣𝘻𝘸. 𝘙𝘢𝘵𝘴𝘤𝘩𝘭ä𝘨𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘮𝘰𝘵𝘪𝘷𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯, 𝘯𝘦𝘶𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘮𝘢𝘭 𝘢𝘶𝘴𝘻𝘶𝘱𝘳𝘰𝘣𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯, 𝘢𝘯𝘴𝘵𝘢𝘵𝘵 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘞𝘦𝘨 𝘻𝘶 𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘥𝘦𝘯𝘯 𝘢𝘮 𝘌𝘯𝘥𝘦 𝘸𝘦𝘪ß 𝘮𝘢𝘯 𝘫𝘢 𝘯𝘪𝘦, 𝘸𝘢𝘴 𝘥𝘢𝘣𝘦𝘪 𝘎𝘶𝘵𝘦𝘴 𝘩𝘦𝘳𝘢𝘶𝘴𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘬ö𝘯𝘯𝘵𝘦.</p> <p> </p> <p>❤️ lich Willkommen!</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/duerfen-wir-vorstellen-ein-neuer-brandie-ezo-gueler</link><pubDate>Thu, 05 Dec 2024 09:25:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/duerfen-wir-vorstellen-ein-neuer-brandie-ezo-gueler</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/mitarbeiter/foto-ezo-gueler-linkedin.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>2x Shortlist für Brandforce beim HR EXCELLENCE AWARD 2024</title><description><![CDATA[<p>Der HR Excellence Award ist der wohl bedeutendste HR-Award im DACH-Raum und bringt herausragende Erfolge, Ideen, Projekte und Kampagnen ins Rampenlicht und zeichnet diese mit dem begehrten Flammenpokal aus. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Kampagne „Du machst den Unterschied“ in der Kategorie „Beste Recruiting Kampagne“ und unser Film in der Kategorie „Bester Film“ bei den HR Excellence Awards nominiert sind! Es ist uns eine große Ehre, als Agentur mit anderen inspirierenden Projekten, bekannten Namen und kreativen Köpfen auf der Shortlist zu stehen.</p> <p>Jeder von uns erinnert sich an diese eine Person aus der Kindheit, die den Unterschied gemacht hat – eine Erzieherin oder einen Erzieher, die uns zugehört, unterstützt und inspiriert haben. Mit unserer Employer-Branding-Kampagne und unserem Film „Du machst den Unterschied“, realisiert von unserer Agentur für die Städtischen Kitas der Stadt Münster wollten wir genau diese besondere Rolle festhalten.</p> <p>Gemeinsam im Team wollten wir eine authentische Kampagne auf Augenhöhe schaffen: Employer-Branding-Kampagne und Film zeigen die wahre Bedeutung und den tiefen Wert des Erzieherberufs: eine Berufung, die weit über die Betreuung hinausgeht. Denn Erzieherinnen und Erzieher legen einen Grundstein für eine lebenslange Entwicklung und bieten so echte Chancen, das Leben von Kindern bis ins Erwachsenensein positiv zu prägen.</p> <p>Unser Ziel ist es, Erzieher:innen die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen. Unser Engagement im Employer Branding zielt hierbei darauf ab, die Bedeutung und Attraktivität ihres Berufs zu betonen.</p> <p>Wir freuen uns sehr als Agentur unseren Beitrag zu einem Erfolg des Projekts leisten zu dürfen: als Teil eines großen Teams bestehend aus vielen mitwirkenden Kolleg:innen der Stadt Münster (Jugend- und Personalamt), der beteiligten Kita-Leitungen, Erzieher:innen, Eltern und Kinder, unseren Partner, die 14A Filmproduktion und alle anderen, die dieses wichtige Thema unterstützen.</p> <p>Die Nominierung und damit die verbundene Aufmerksamkeit für den Erzieher:innen-Beruf ist für uns der größte Erfolg – daher freuen wir uns auf inspirierende Begegnungen in Berlin und drücken allen anderen Nominierten kräftig die Daumen.</p> <p><a href="https://brandforce1.openclick.de/projekte/mehr-erzieher-innen-fuer-staedtische-kitas">Erfahre hier mehr über das Projekt</a></p> <p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDN0xzwLsdw" target="_blank" rel="noopener">Sieh dir hier den Film an</a></p> <p> </p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/wir-sind-nominiert-fuer-den-hr-excellence-award-2024</link><pubDate>Tue, 19 Nov 2024 08:34:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/wir-sind-nominiert-fuer-den-hr-excellence-award-2024</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/hrea24_1200x627_signature_v2-1024x535.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Unsere neue Website ist live!</title><description><![CDATA[<p><strong><span data-contrast="auto">Unsere neue Website ist live – Brandforce1.com</span></strong><span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p> <p><span data-contrast="auto">Ein Website-Relaunch ist nicht einfach nur ein frisches Layout – es ist die Möglichkeit, unsere Vision und Philosophie digital erlebbar zu machen. Unsere neue Seite spiegelt genau das wider: Wir wollen nahbar sein, klar und von unseren <a href="https://brandforce1.openclick.de/leistungen" target="_blank" rel="noopener">Leistungen</a>, <a href="https://brandforce1.openclick.de/projekte" target="_blank" rel="noopener">Projekten</a> und der <a href="https://brandforce1.openclick.de/agentur" target="_blank" rel="noopener">Agentur</a> erzählen ohne uns selbst zu sehr in den Vordergrund zu drängen.</span><span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p> <p><span data-contrast="auto">Mit einer großen Portion Dankbarkeit präsentieren wir euch daher unsere neue Website, die ab sofort unter </span><a href="http://www.brandforce1.com/"><span data-contrast="none">www.brandforce1.com</span></a><span data-contrast="auto"> erreichbar ist. Bei der Umsetzung durften wir auf die tatkräftige Unterstützung zweier unserer besten Partner und Freunde zählen: <a href="https://www.click-solutions.de/" target="_blank" rel="noopener">click solutions</a> und <a href="https://www.lachsvonachtern.de/" target="_blank" rel="noopener">Lachs von Achtern</a>, beide mit Hauptsitz in Wismar. Ein großes Dankeschön daher an beide Agenturen für ihre Expertise, Kreativität und die wie immer großartige Zusammenarbeit auf Augenhöhe!</span><span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p> <p><strong><span data-contrast="auto">Was die neue Brandforce-Website besonders macht</span></strong><span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p> <ol> <li><strong><span data-contrast="auto"> Ein klares, durchdachtes Design:</span></strong><br><span data-contrast="auto">Die Struktur ist aufgeräumt und intuitiv, die Informationen sind schnell zugänglich, und die Farbgebung, dominiert von unserem charakteristischen Pantone 533 (HEX #2c4155), verstärkt unsere Marke als aufrichtigen Partner im Bereich <a href="https://brandforce1.openclick.de/leistungen/employer-branding" target="_blank" rel="noopener">Employer Branding</a>.</span></li> </ol> <ol start="2"> <li><strong><span data-contrast="auto"> Benutzerfreundlichkeit an erster Stelle:</span></strong><br><span data-contrast="auto">Sowohl auf dem Desktop als auch mobil funktioniert die Seite flüssig und ist einfach zu navigieren. Die klaren Call-to-Actions führen Besucher zielgerichtet zu den Inhalten, die ihnen wichtig sind.</span></li> </ol> <ol start="3"> <li><strong><span data-contrast="auto"> Einblicke und Expertise:</span></strong><br><span data-contrast="auto">Neben unseren Dienstleistungen und Projekten bieten wir nun erweitert unseren Blog - als Plattform für Insights und Neuigkeiten rund um die Brandforce, aber auch HR, Employer Branding und Change Management.</span></li> </ol> <ol start="4"> <li><strong><span data-contrast="auto"> Wir machen unsere Philosophie greifbar:</span></strong><br><span data-contrast="auto">Jeder Arbeitgeber kann zum Hochkaräter auf dem Arbeitsmarkt werden. Das erfordert Leidenschaft und Menschen, die diese Leidenschaft leben. Uns liegt daher am Herzen, dass die Besucher:innen nicht nur unsere Arbeit, sondern auch die Menschen dahinter kennenlernen. Dafür setzen wir auf eine offene, zugängliche Sprache, die unsere Überzeugung transportiert.</span></li> </ol> <p><span data-contrast="auto">Mit dieser neuen Website und neuem Content Management System sind wir bereit für die nächste Phase und freuen uns darauf, euch dort zu begrüßen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Celine, Leon, Änne und Taous von unserem Team – ohne euer Herzblut, eure Ideen und Power wäre dieser Launch nicht möglich gewesen!</span><span data-ccp-props="{&#125;"> </span></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/unsere-neue-website-ist-live-brandforce1-com</link><pubDate>Mon, 18 Nov 2024 11:08:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/unsere-neue-website-ist-live-brandforce1-com</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-neue-website-screenshot-startseite.png" type="image/png" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Stefan v. Stade</title><description><![CDATA[<div data-breakout="normal"> <p><strong>Auf dem blauen Sofa: Stefan v. Stade über erfolgreiche Karriere-Websites </strong></p> <p>Karriere-Websites sind ein entscheidender Bestandteil des modernen Recruitings. Doch was macht eine erfolgreiche Karriere-Website aus? Wie kann sie potenzielle Bewerber:innen ansprechen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren? In unserem Interview gibt Stefan v. Stade von <u>click solutions</u> spannende Einblicke in die wichtigsten Faktoren einer gelungenen Karriere-Website. Stefan ist einer der Gründer und Geschäftsführer bei der Digitalagentur click solutions, die unter anderem Siemens Healthineers betreut. Er spricht über Best Practices, Herausforderungen und die Rolle der Authentizität. Wir arbeiten seit über sieben Jahren sehr gerne und erfolgreich mit click solutions zusammen und freuen uns, dass Stefan sich die Zeit genommen hat, mit uns über das Thema Karriere-Websites zu sprechen.</p> <p><strong>BF: Wir haben ja nun schon einige Karriere-Websites in gemeinsamen Projekten entwickelt. Lass uns aber einmal im Detail draufschauen: </strong><br><strong>Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Elemente, die eine erfolgreiche Karriere-Website ausmachen, um potenzielle Bewerber:innen effektiv anzusprechen?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Zuerst einmal das Offensichtliche: Eine erfolgreiche Karriere-Website muss sowohl technisch als auch inhaltlich überzeugen. Sie sollte einwandfrei funktionieren und den Nutzer:innen sofort verdeutlichen, dass er hier den richtigen Platz für seine berufliche Veränderung findet. Besonders wichtig ist, dass die Jobs schnell und einfach zu finden sind, am besten mit einer klaren Struktur und einer intuitiven Bedienung – auch für ungeübte Nutzer:innen. Eine Karriere-Website muss auf Mobilgeräten einwandfrei laufen, schließlich surfen die meisten Bewerber:innen heutzutage mobil mit ihren Smartphones.</p> <p>Doch genauso entscheidend ist das Vertrauen, das die Seite vermittelt. Bewerber:innen müssen das Gefühl bekommen: „Bei diesem Arbeitgeber würde ich mich wohlfühlen.“ Das gelingt durch Nahbarkeit – zum Beispiel durch sympathische Fotos der Kolleg:innen und der Ansprechpartner. Und die wichtigsten Fragen der Bewerber:innen müssen natürlich vollumfänglich beantwortet werden.</p> <p><strong>BF: Wie unterstützt ihr eure Kund:innen dabei, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Zuerst muss man verstehen, dass die Karriere-Website nur ein Bestandteil eines umfassenden Employer-Branding-Konzepts ist. Deshalb arbeiten wir hier auch mit Partnern wie euch zusammen.<br>Der gemeinsame Prozess mit Brandforce beginnt mit einem Workshop vor Ort bei Kund:innen, wir definieren die Zielgruppen und identifizieren die größten Herausforderungen.</p> <p>Danach erstellen wir eine klare Struktur für die Seite und rücken die Vorteile des Arbeitgebers in den Vordergrund. Oft integrieren wir das Ganze in eine größere Employer-Branding-Kampagne, die dem Unternehmen zu einer authentischen und überzeugenden Arbeitgebermarke verhilft.</p> <p><strong>BF: Wie stellt ihr sicher, dass die Karriere-Websites, die ihr entwickelt, die Unternehmenskultur und -werte authentisch und ansprechend vermitteln?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Authentizität ist das A und O. Eine Karriere-Website muss den wahren Kern eines Unternehmens zeigen. Wir möchten also die Ergebnisse der Employer-Branding-Kampagne bzw. der häufig vorangegangenen Analyse auch in die Karriere-Website integrieren. Da arbeiten wir gerne mit echten Geschichten aus dem Unternehmen – beispielsweise von ehemaligen Auszubildenden oder aktuellen Teammitgliedern. Diese Einblicke vermitteln ein echtes Gefühl für die Unternehmenskultur und schaffen Vertrauen bei potenziellen Bewerber:innen.</p> <p><strong>BF: Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit den Kund:innen bei der Erstellung von maßgeschneiderten digitalen Lösungen?</strong></p> <p><strong> </strong><strong>Stefan:</strong> <br>Die Zusammenarbeit mit Kund:innen ist entscheidend, um individuelle Lösungen zu entwickeln, die sich von der Konkurrenz abheben. Nur durch intensiven Austausch kann eine Karriere-Website entstehen, die sowohl die Bedürfnisse des Unternehmens als auch die Erwartungen der Bewerber:innen optimal erfüllt.</p> <p><strong>BF: Welche Best Practices setzt ihr ein, um die Benutzererfahrung auf Karriere-Websiten zu optimieren?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Bei der Konzeption setzen wir uns immer die „User-Brille“ auf. Fragen, die wir uns stellen, sind zum Beispiel: Wie finden Nutzer:innen möglichst schnell, was er sucht? Wie können wir Vorgaben für die inhaltliche Struktur wie z.B. „in maximal zwei Klicks zur Bewerbung“ realisieren? Wie lösen Nutzer:innen möglichst schnell den Call-to-Action - in diesem Fall die Bewerbung - aus? Mithilfe von Kennzahlen wie Verweildauer oder Absprungseiten und durch Befragungen realer Nutzer:innen optimieren wir kontinuierlich die User Experience. Ein wertvoller Ansatz ist dabei auch, neu eingestellte Mitarbeiter:innen nach ihrer Erfahrung auf der Karriere-Website zu befragen, wenn der Bewerbungsprozess und der Blick auf die Karriereseite noch frisch ist.</p> <p><strong>BF: Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Erstellung von Karriere-Websites? Was rätst du Kund:innen?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> Oft haben wir viele kreative Ideen für Besonderheiten, die sich absetzen, und Unternehmen möchten diese auch gerne umsetzen. Aber die Realität bringt manchmal technische oder organisatorische Einschränkungen mit sich, sei es durch interne Kommunikationsprozesse oder bestehende technische Systeme. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen sich von Anfang an bewusst sind, was realisierbar ist und wo es Grenzen gibt.</p> <p><strong>BF: Wie messt ihr den Erfolg einer entwickelten Website oder App, und welche KPIs sind dabei besonders relevant?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Der Erfolg einer Karriere-Website wird in erster Linie über die Anzahl der qualifizierten Bewerbungen gemessen. Zugriffszahlen sind ebenfalls ein Indikator, doch jede Seite hat individuelle Ziele, die wir gemeinsam mit den Kund:innen definieren. Wichtig ist auch, dass eine Karriere-Website nicht isoliert betrachtet wird – sie muss im Rahmen einer umfassenden Strategie gesehen werden, die zusätzlich Maßnahmen umfasst, um potenzielle Bewerber:innen auf die Seite zu lenken.</p> <p><strong>BF:</strong> <strong>Auf welche Projekte bist du besonders stolz, und warum?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> Es gibt viele Projekte, die mir besonders am Herzen liegen. Ein Highlight ist zum Beispiel die Seite der „<u>Zukunftssicherer</u>“, die sehr gut funktioniert und damals in toller Zusammenarbeit mit unserem Kunden und Brandforce entstanden ist.</p> <p><strong>BF: Wie siehst du die Zukunft der Webentwicklung, und welche neuen Technologien oder Ansätze möchtest du in den nächsten Jahren bei click solutions umsetzen?</strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>In Zukunft wird die Webentwicklung noch stärker von intelligenten Technologien profitieren. Ich könnte mir vorstellen, dass Chatbots eine noch größere Rolle spielen und vielleicht sogar das Erstgespräch führen können. Mehr Interaktivität und Integration in verschiedene Kanäle jenseits der klassischen Website werden ebenfalls zunehmen.</p> <p>Die Frage ist ja auch, ob man in Zukunft noch Karriereseiten braucht bzw. welche Rolle sie spielen werden. Ich denke, es macht Sinn, eine eigene Darstellung als Arbeitgeber und Unternehmen sowie die ausgeschriebenen Jobs weiterhin online zu haben, auch wenn Stellenportale und die Präsenz auf z.B. LinkedIn weiter zunehmen werden.</p> <p><strong>BF:</strong> <strong>Was rätst du Unternehmen, die sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren wollen?<br></strong></p> <p><strong>Stefan:</strong> <br>Eine gute Karriere-Website allein reicht nicht aus. Ein Unternehmen muss auch nach außen hin ein ansprechendes Image vermitteln und intern Maßnahmen ergreifen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Wer auf dem Arbeitsmarkt bestehen möchte, muss sich bewusst um seine Arbeitgebermarke kümmern – das beginnt bei der Unternehmenskultur und endet bei der richtigen Außenkommunikation.</p> <p>Vielen Dank, Stefan, für das tolle Interview. Wir nehmen mit, dass Authentizität bei der Karriereseite als Teil eines umfassenden Employer Branding-Konzepts eine zentrale Rolle spielt. Arbeitgeber sollten ihre Kultur und Werte auf der Website durch echte Geschichten und Einblicke in den Arbeitsalltag zeigen, um potenziellen Bewerber:innen einen ehrlichen Eindruck zu erlauben. Nur so kann Vertrauen und Nahbarkeit vermittelt werden und Bewerber:innen können sich wohlfühlen.</p> <p> </p> <p> </p> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-stefan-v-stade</link><pubDate>Fri, 11 Oct 2024 09:06:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-stefan-v-stade</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-karrierewebsites.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Gamer hören Death Metal und schlafen in Darth Vader-Bettwäsche</title><description><![CDATA[<div data-breakout="normal"> <p id="viewer-rrhdy4799" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Am 21.08.24 startete die Gamescom in Köln, die weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik. Mit über 320.000 Besucher:innen und Hunderten von Ausstellern aus aller Welt, zeigt die Messe einmal mehr, dass Gaming nicht nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Wirtschaftszweig ist. Um den Erfolg der Gaming-Branche in einen Kontext zu stellen: Laut einem Bericht von Newzoo, der führenden Firma für Gaming-Analysen, erzielte die weltweite Spieleindustrie im Jahr 2023 einen Umsatz von über 220 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Die globale Filmindustrie erwirtschaftete im selben Jahr etwa 46 Milliarden US-Dollar.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-t4t3p175" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Gaming ist seit langem im Mainstream angekommen. Laut dem Branchenverband Bitkom spielte im Jahr 2021 die Hälfte der Deutschen Computer- und Videospiele. Bei den 16- bis 29-Jährigen lag der Anteil bei 81 Prozent. In der Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren waren es 67 Prozent, und unter den 50- bis 64-Jährigen 40 Prozent. 2021 war der Anteil an Spielern bei Männern und Frauen mit 53 bzw. 47 Prozent nahezu ausgeglichen. Laut Bitkom haben hierbei 41% Abitur oder einen akademischen Abschluss. Im beruflichen Kontext eine durchaus attraktive Gruppe für Recruiter:innen auch in Deutschland.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-s3gy7184" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;"><strong>Wie hebt man dieses Potenzial?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block8"><span style="font-size: 14pt;">Nun zuerst einmal folgendes: Gamer ist nicht gleich Gamer. Während es Menschen gibt, die Casual Games bevorzugen (Stichwort The Sims / Candycrush), gibt es Hardcore-Gamer (Call of Duty), Retro-Gamer (Legend of Zelda / Bomberman), E-Sports-Gamer (Overwatch, Fortnite), Story driven Gamer (The Last of Us / The Witcher 3), um nur einige zu nennen. Und ganz klar: Während der Casual Gamer eher weiblich und älter ist, finden wir bei den E-Sport-Gamern eher jüngeres, eher männliches Publikum. In jedem Fall sollte man, bevor man in die Auswahl möglicher Kanäle geht, seine Persona-Arbeit erledigt haben – und so die eigene Jobzielgruppe komplett verstanden haben. Für ergebnis-offene und möglichst realistische Personas empfehlen wir hier die Arbeit mit einer professionellen Employer Branding Agentur. Unser Ansatz beruht hier beispielweise auf quantitativen Daten plus Input aus dem Fachbereich. Die Wahl der richtigen Plattform für das Recruiting von Gamern hängt also stark davon ab, welche Zielgruppe und welche spezifischen Fähigkeiten gesucht werden.</span></div> <div data-hook="rcv-block12"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <div id="viewer-j40fb207" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Mit welchen Kanälen erreicht man Gamer?</strong></span></div> </div> <div data-hook="rcv-block14"><span style="font-size: 14pt;"><br>Die Wahl der richtigen Plattform für das Recruiting von Gamern hängt stark davon ab, welche Zielgruppe und welche spezifischen Fähigkeiten gesucht werden. Hier sind einige der besten Plattformen für das Recruiting von Gamern:</span></div> <div data-hook="rcv-block16"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-bp90h232" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Alles klar. Aber wie kann man das denn nun für das Recruiting nutzen?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block20"><span style="font-size: 14pt;">Für eine wirklich effektive Ansprache junger Talente und das Recruiting empfehlen wir, mit einer professionellen Agentur zusammenzuarbeiten, die die Themen Persona, Targeting, Kreation und Medienschaltung unter einem Dach vereint. Dies beinhaltet:</span></div> <div data-hook="rcv-block22"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <ul class="_28NaN JKQpO"> <li class="_20rRF" dir="auto" aria-level="1"> <p id="viewer-xmgs4369" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir=""><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Entwicklung von Personas: Identifizieren und detailliertes Beschreiben der verschiedenen Bewerbenden-Zielgruppen und ihrer spezifischen Interessen, Wünsche an den Arbeitgeber und Kommunikationsplattformen.</span></p> </li> <li class="_20rRF" dir="auto" aria-level="1"> <p id="viewer-keymj371" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir=""><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Gezieltes Targeting: Erstellung und Durchführung von Kampagnen, die auf die identifizierten Personas und die Arbeitgebermarke abgestimmt sind, um die richtigen Talente über die passenden Kanäle anzusprechen.</span></p> </li> <li class="_20rRF" dir="auto" aria-level="1"> <p id="viewer-7e9zk373" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir=""><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Kreatives Employer Branding: Nutzung der Stärken jeder Plattform, um das Unternehmen attraktiv und authentisch zu präsentieren. Dies kann durch Influencer-Partnerschaften, kreative Inhalte und gezielte Community-Engagements erreicht werden.</span></p> </li> <li class="_20rRF" dir="auto" aria-level="1"> <p id="viewer-7y88x375" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir=""><span class="ECOlE" style="font-size: 14pt;">Nutzung auch von interaktiven Formaten: z.B. Teilnahme an Livestreams, AMAs und Community-Diskussionen, um direkt mit potenziellen Kandidaten in Kontakt zu treten und ein positives Bild des Unternehmens zu vermitteln.</span></p> </li> </ul> </div> <div data-hook="rcv-block24"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-hh1dk379" class="qdI7b _4rI8L FKOb9 _8x74a" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="ECOlE">Wenn ihr Lust habt über Gaming als Ergänzung zu eurem Maßnahmenmix oder den Wert eurer Arbeitgebermarke im IT-Umfeld zu sprechen, unsere Cases oder Best Practics zu sehen, meldet euch gern bei </span><span class="ECOlE">Helge Zimmer.</span></span></p> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/gamer-hoeren-death-metal-und-schlafen-in-darth-vader-bettwaesche</link><pubDate>Thu, 10 Oct 2024 14:34:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/gamer-hoeren-death-metal-und-schlafen-in-darth-vader-bettwaesche</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/9e640b_da2ff6308f58468da32547e300aa4872-mv2.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Fabian Radtke</title><description><![CDATA[<div class="nLG8d5" data-hook="post-description"> <article> <div class="post-content__body stSKMK"> <div class="moHCnT"> <div class="moHCnT"> <div class="fTEXDR" data-rce-version="10.100.0"> <div class="oqY-Y" dir="ltr" data-id="content-viewer"> <div class="_4WoJ9"> <div class="Zczyg"> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-0clmf112" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="XYDbY">Wie wichtig die zielgruppengerechte Ansprache im Wettbewerb um die besten Talente ist, ist schon lange klar. Dabei kommt es nicht nur auf die richtigen Inhalte an, sondern auch darauf, wo man die Zielgruppe am besten anspricht. </span>Genau darüber sprachen Änne und Celine mit Fabian Radtke von HeyJobs auf dem Blauen Sofa und bringen viele wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Zielgruppenansprache und mit Blick auf den Bewerbungsprozess mit.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-i4wng50" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Was macht HeyJobs genau?</strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-m9m3q54" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Fabian: HeyJobs wurde 2016 von Marius Luther und Marius Jeuck gegründet. Ursprünglich mit der Idee, ein „Tinder for Jobs“ zu entwickeln, also ein Match zwischen Job und Suchenden herzustellen. Das hat allerdings nicht wie geplant funktioniert. Aus dieser Zeit haben die beiden viele Learnings mitgenommen und umgesetzt. Zunächst haben sie festgestellt, dass die Nutzung von aktiven Jobportalen durch Kandidat:innen abnimmt. Gleichzeitig gibt es einen steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal. Auch wichtig war es zu sehen, dass es auf Kandidatenseite den Wunsch nach einem deutlich einfacheren Bewerbungsprozess gibt.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-v9q5q58" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="XYDbY">Mit diesem Wissen haben Marius und Marius ein Performance Marketing Tool entwickelt, mit der Vision: Wir finden für jeden den passenden Job. </span>Mittlerweile arbeiten an dieser Vision ca. 400 Mitarbeitende an den Standorten Berlin, Hamburg, Wien und Köln.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-vpilm66" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Wie funktioniert das Performance Marketing Tool, von dem du gerade gesprochen hast?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block17"><span style="font-size: 14pt;">Fabian: Aufgrund der durchaus angespannten Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist es wichtig zu wissen, wo man die jeweilige Zielgruppe erreicht. Dabei gibt es nicht mehr den einen Kanal, auf dem die Zielgruppe mit Sicherheit zu finden ist. Vielmehr muss man den richtigen Mix aus Kanälen finden und die Personen schon dann erreichen, wenn sie noch gar nicht auf der Suche sind.</span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-yedbb74" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">HeyJobs setzt genau dort an: Wir bieten einen bunten Blumenstrauß an Kanälen, auf denen die Anzeigen ausgespielt werden. Dabei werden auch Stellenportale und Jobbörsen abgedeckt - das ist aber nur ein Teil. Primäres Ziel ist es nämlich auch, auf die passive Zielgruppe einzugehen. Denn 75% der Bevölkerung sind nicht emotional an ihren Job gebunden und somit wechselwillig und bereit, den Job zu wechseln, wenn sie ein passendes Jobangebot bekommen.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-lc1sl78" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="XYDbY">Die Anzeige wird in einem ansprechenden Design aufbereitet und eine Landingpage wird erstellt. Diese Inhalte werden dann auf unterschiedlichen Kanälen ausgespielt, um möglichst viel Reichweite zu erzielen. Die Auswahl der Kanäle wird von einem Algorithmus gesteuert. Die Budgetverteilung auf die Kanäle ist abhängig davon, wie gut ein Kanal für die jeweilige Position funktioniert und wie qualifiziert die Bewerbungen sind, die generiert werden. </span>HeyJobs hat zusätzlich dazu ein eigenes Stellenportal mit 2 Mio. registrierten Talenten.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block25"><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Für welche Zielgruppen ist das Tool besonders relevant?</strong></span></div> <div data-hook="rcv-block28"><span style="font-size: 14pt;">Fabian: Das Tool ist für den Blue Collar-Bereich, also klassische Fachkräfte. Wir haben häufig Kunden im Einzelhandel und der Logistik, aus dem Handwerk, Dienstleistungen, Gesundheit, vermehrt auch Ausbildungsberufe und Quereinstieg.</span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-pj6ul96" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Quereinstieg ist auch etwas, womit wir uns immer häufiger beschäftigen. Wird das für eure Kunden relevanter? Wie offen sind Unternehmen, auch Mitarbeitende als Quereinsteiger einzustellen?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block32"><span style="font-size: 14pt;">Fabian: Bis 2036 werden jeden Tag 1.000 Arbeitskräfte den Arbeitsmarkt verlassen und aufgrund des demografischen Wandels nicht ersetzt.</span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-bqxyg102" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Die Kompromissbereitschaft der Unternehmen nimmt deutlich zu, Quereinsteiger werden immer relevanter. Unser Ziel ist es zwar, die richtigen Kandidaten zu den richtigen Jobs zu bringen. Immer öfter bedeutet dies aber auch, den passenden Kandidaten zu finden, um diesen dann weiterzubilden, sodass er zur Position passt.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-ijyro106" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Du hast uns gerade gesagt, dass eines der Learnings aus dem „Tinder for Jobs“ war, dass es einen Wunsch nach einem vereinfachten Bewerbungsprozess gibt. Wie findet man die richtige Balance zwischen einem einfachen Bewerbungsprozess, sodass man dem Wunsch der Kandidat:innen gerecht wird und trotzdem alle relevanten Informationen bekommt?</strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-5gfar110" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Fabian: Wir raten dazu, den Lebenslauf nicht verpflichtend zu machen, sondern eher mit Auswahlfragen zu arbeiten. So können zum Beispiel berufsrelevante Tätigkeiten, abgeschlossene Ausbildungen, Führerscheine oder Sprachkenntnisse abgefragt werden. Hier kann man auch mit sogenannten K.O.-Fragen arbeiten, um sicherzustellen, dass Kandidat:innen die (Mindest-) Anforderungen der Position erfüllen.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-jjtcg114" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Ihr bereitet die Anzeigen ansprechend auf. Was heißt das? Was macht eine Anzeige für euch zu einer wirklich überzeugenden Anzeige?</strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-vbzsy118" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Fabian: Wichtig ist immer: „Menschen werben Menschen“. Wo immer möglich binden wir Bilder von Personen und dem Unternehmen ein. Bild- und insbesondere Videomaterial ist ein Muss!</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-i287m122" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Kandidat:innen achten besonders darauf, ob es eine Gehaltsangabe gibt, inwiefern Home-Office-Möglichkeiten bestehen und welche Benefits das Unternehmen bietet. Wir sehen, dass es bis zu 30% mehr Traffic auf der Landingpage gibt, wenn das Gehalt angegeben wird. Und wir erzielen bis zu 50% mehr Bewerbungen, wenn die Lebenslaufpflicht rausgenommen wird.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-4hbvr126" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>Vielen Dank, Fabian, das war ein spannendes Gespräch über HeyJobs und eure Learnings zur aktuellen Arbeitsmarktsituation.</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block47"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> </div> <div data-hook="rcv-block-last"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </article> </div> <div class="BL3dva"> <div class="OSxNQL"> <div id="post-footer" class="OFA52E jG7PL8"> <div class="ux83lW" data-hook="post-main-actions-desktop"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> </div> </div> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-fabian-radtke</link><pubDate>Thu, 10 Oct 2024 14:30:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-fabian-radtke</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/linkedin_post.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Dr. Julia Freudenberg</title><description><![CDATA[<div data-breakout="normal"> <p id="viewer-2t30y6701" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Anke und Celine sprachen mit Dr. Julia Freudenberg, der Geschäftsführerin des Social Start-Ups <a class="K8grn VzvvI" href="https://hacker-school.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-hook="WebLink"><strong><u>Hacker School</u></strong></a>, auf dem blauen Sofa über die Zukunft der IT und darüber, wie wichtig es für Kinder ist, Programmieren zu lernen und wie Unternehmen und ITler:innen daran teilhaben und auch davon profitieren können.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-dgaan58" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>Eines müssen wir direkt vorwegnehmen:</strong> Julia ist eine absolute Energiefrau, die sich mit voller Power für das Thema einsetzt. Anke und Helge kennen Julia schon seit 2006 aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Unilever und sind immer wieder aufs Neue von ihrer Energie und ihrem Engagement für die Mission der Hacker School beeindruckt. Sie schauen auf eine spannende gemeinsame Zusammenarbeit für die Hacker School zurück, unter anderem bei der Teilnahme an Wettbewerben und beim Bewerben um Fördergelder. Als Brandforce unterstützen wir die Hacker School und ihre Mission nun schon im vierten Jahr finanziell.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block6"><span style="font-size: 14pt;">Die Hacker School hat eine klare Vision: „Für eine digitale Welt, die alle aktiv mitgestalten können&#34;. Aus diesem Grund macht die Hacker School jungen Menschen die Welt der IT mit Spaß und Kreativität zugänglich. Dafür bietet die Hacker School Wochenend- und Schulkurse für Kinder ab der 5. Klasse zum Programmieren. Aktuell kooperiert sie dafür mit ca. 200 Schulen.</span></div> <div data-hook="rcv-block6"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-hook="rcv-block8"><span style="font-size: 14pt;">2023 hat die Hacker School über 18.000 Kinder erreicht. Ihr Ziel ist es, im Jahr 2030 1 Million Kinder jährlich zu erreichen. Unterstützt wird sie bei dieser Mission von ca. 2.500 ehrenamtlichen ITler:innen.</span></div> <div data-hook="rcv-block9"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-6ics867" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="XYDbY"><strong> </strong></span><strong>BF: Wie bist du zur Hacker School gekommen?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block11"><span style="font-size: 14pt;">Julia: In meiner zweiten Elternzeit habe ich meine Dissertation über die berufliche Integration von Geflüchteten geschrieben. Über die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten habe ich Andreas Ollmann kennengelernt. Er ist einer der Gründer der Hacker School. Dabei habe ich ziemlich schnell festgestellt: Meine berufliche Erfahrung und mein Interesse, mich gesellschaftlich zu engagieren griffen hier optimal ineinander. Und dazu hatte ich noch Zuhause zum einen zwei Kinder und zum anderen den coolsten ITler als Ehemann.    </span></div> <div data-hook="rcv-block12"><span style="font-size: 14pt;">Mir war sofort klar, dass das, was die eine Seite braucht und das, was die andere Seite anbietet, perfekt ineinandergreift. Als ich gefragt wurde, ob ich das übernehmen möchte, war ich dementsprechend direkt dabei. Seit 2017 bin ich jetzt CEO der Hacker School.</span></div> <div data-hook="rcv-block13"><span style="font-size: 14pt;"><br>ITler:innen werden ja eigentlich nie erwachsen, sie spielen dann einfach nur anders. Und viele lernen ihre Begeisterung für IT nur zufällig kennen. Mir geht es darum, Kinder darin zu unterstützen, diese Begeisterung frühzeitig zu erleben. Und unsere Erfahrung zeigt bis heute: ITler:innen haben wahnsinnig viel Spaß daran, diese Begeisterung für ihr Fach weiterzugeben.</span></div> <div data-hook="rcv-block15"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <div id="viewer-1zy5b2519" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Was ist dir persönlich wichtig bei deiner Arbeit mit der Hacker School?</strong></span></div> </div> <div data-hook="rcv-block17"><span style="font-size: 14pt;"><br>Julia: Ich liebe es, Menschen Zukunft zu zeigen. Wir sind in einer Welt, die sich zunehmend digitalisiert, und diese Entwicklung wird auch nicht wieder zurück gehen. Ich möchte Menschen bei ihrer Zukunftsentwicklung unterstützen, ihnen einen kleinen Schubs raus aus der Komfortzone geben. Mein Ansatz ist: <strong>Don&#39;t give them fish, but show them how to get the fish out</strong>.</span></div> <div data-hook="rcv-block20"><span style="font-size: 14pt;">Es macht viel Spaß und motiviert jedes Mal, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, wenn sie etwas Neues gelernt und verstanden haben. Außerdem ist es schön zu sehen, wenn die ITler:innen die Sinnhaftigkeit ihres Tuns bei uns spüren.</span></div> <div data-hook="rcv-block22"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-f4wp995" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Ab welcher Klasse fangt ihr an, mit den Kindern zu arbeiten, und wie genau begeistert ihr Schüler:innen für die IT und das Programmieren?<br><br></strong>Julia: Wir machen Kurse mit Kindern ab der weiterführenden Schule. Dabei lernen wir natürlich auch selbst noch jeden Tag dazu. Unter anderem haben wir Microbits gekauft und einen Roboterhund. Dadurch können die Kinder direkt sehen, was sie tun – sie bringen zum Beispiel den Hund zum Bellen.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block26"><span style="font-size: 14pt;">Selbstwirksamkeit - das ist eigentlich der Kern. Wir merken in der Arbeit, dass die Unsicherheiten bei den Kindern sehr, sehr groß sind, und die wollen wir ihnen nehmen.</span></div> <div data-hook="rcv-block27"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-lujii105" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Wenn wir uns die aktuellen Entwicklungen rund um KI anschauen, wird die Fähigkeit zu Programmieren dann in Zukunft noch gebraucht?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block29"><span style="font-size: 14pt;">Julia: Wir werden immer Menschen brauchen, die verstehen, was da passiert. Und bei uns geht es ja darum, erste Schritte in diese Richtung zu machen. Den Kindern Mut zu geben und zu zeigen, dass sie das können. Es geht um Offenheit und Begeisterung und Neugierde. Es geht darum, Kinder zu ermutigen, Dinge zu hinterfragen. Die Fähigkeiten der Zukunft sind laut der OECD Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken. Und wir als Hacker School möchten da gerne noch “Fehler-Mindset” ergänzen. Programmieren ist ja auch viel Bug Fixing – Fehler machen und sie beheben ist hier sehr erwünscht!</span></div> <div data-hook="rcv-block32"><span style="font-size: 14pt;"><br>Wir wissen, dass 65 % der heutigen Grundschulkinder in Jobs arbeiten werden, die wir heute noch nicht kennen. Also müssen wir Kinder ermutigen, selbst zu denken, Dinge neu zu kombinieren. Wir müssen ihnen zeigen, dass sie etwas Neues schaffen können.</span></div> <div data-hook="rcv-block35"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-hook="rcv-block35"><span style="font-size: 14pt;"><em>Selbstwirksamkeit ist – nach meiner Einschätzung – der Schlüssel zu einem gelingenden Leben und zu einer befriedigenden beruflichen Erfahrung.</em></span></div> <div data-hook="rcv-block37"><span style="font-size: 14pt;"><br>Kinder machen in unseren Kursen beim Programmieren schon früh die Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Sie merken, dass sie es in der Hand haben, dass sie etwas erschaffen, sie lernen ihre Wirkung kennen, und damit legen wir einen wichtigen Grundstein für ihre (berufliche) Zukunft.</span></div> <div data-hook="rcv-block39"><span style="font-size: 14pt;"><strong><br>BF: Wie profitieren Unternehmen von Eurer Arbeit?<br><br></strong>Julia: Unternehmen profitieren auf vielfache Weise. Zum einen müssen sie im Hinblick auf die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) grundsätzlich etwas tun. Diese Richtlinie zielt darauf ab, Veränderungen im Geschäftsverhalten bei Nachhaltigkeitsthemen und Menschenrechten anzustoßen. Darüber hinaus wissen wir in Zeiten des aktuellen Arbeitsmarkts und des Fachkräftemangels, dass Unternehmen ihren Mitarbeitenden etwas bieten müssen. Um auf dem Arbeitsmarkt attraktiv zu sein, muss man mehr tun, als nur wirtschaftlich erfolgreich zu sein, man muss den Mitarbeitenden einen wirklichen Purpose geben. Code per se hat keinen Purpose. Das sind Zeichen und Arbeitsanweisungen für Maschinen. Aber der Wunsch, etwas zu verändern und auch anderen den Weg leichter zu machen, ist sehr groß.<br></span></div> <div data-hook="rcv-block42"><span style="font-size: 14pt;">Unternehmen, die mit uns kooperieren, bieten ihren ITler:innen die Möglichkeit für <strong>skillbased corporate volunteering</strong>.</span></div> <div data-hook="rcv-block43"><span style="font-size: 14pt;">Das heißt, ITler:innen können sich dann mit ihren Skills für eine bessere Welt einsetzen, indem sie Kindern die schon angesprochene Erfahrung der Selbstwirksamkeit ermöglichen - und das in der Arbeitszeit. Das sollte Standard sein, wird aber noch nicht weitläufig genug gelebt. Und genau da setzen wir an, das pushen wir nach vorne. Das ist der Mehrwert, den wir für Unternehmen bieten können. Es tut den Mitarbeitenden gut, und am Ende hat es natürlich noch positive Auswirkungen auf das Arbeitgeber-Image.</span></div> <div data-hook="rcv-block44"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-d1xhc141" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>Und auch wichtig zu bedenken ist:</strong> Wir haben einen Fachkräftemangel – insbesondere im IT-Bereich. Und hier sehen wir doch eines ganz klar: Wir fischen alle in einem Teich. Wir müssen diesen Teich größer machen. Ansonsten ist es ein reiner Verdrängungswettbewerb. So profitieren wir alle davon, mehr Kinder für die IT zu begeistern.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-9j8z5146" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><span class="XYDbY"><strong>BF: Und wie kann man sich das vorstellen? Wie werden die Kurse organisiert und wie laufen sie ab?<br><br></strong></span>Julia: Zum einen gibt es Wochenendkurse, bei denen ITler:innen in ihrer Freizeit mit den Kindern arbeiten können. Und es gibt Schulkurse. Wir bereiten die Schulen vor, damit die technischen Voraussetzungen erfüllt sind und die Lehrkräfte wissen, was wann passiert.<br><br>Die ITler:innen wiederum werden von uns im Umgang mit den Kindern geschult, denn Kinder können sich z.B. nicht ständig konzentrieren oder gehen anders mit Unmut und Frust um. <strong>Und auch hier haben wir wieder die Benefits für die Unternehmensseite:</strong> Was ITler:innen in diesen Kursen lernen, brauchen wir für jede <strong>Meetingkultur</strong>. In den Kursen sind auch sog.Team-<strong>Inspirer</strong>, das sind Student:innen der IT, als Unterstützung dabei. Sie teilen z.B. die Gruppen ein (je sechs Kinder auf eine ITler:in) oder sind ansprechbar, wenn es Herausforderungen gibt.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block54"><span style="font-size: 14pt;">In den Kursen programmieren die Kinder drei Stunden lang mit den ITler:innen. Die Kinder arbeiten dabei paarweise zusammen, können sich austauschen, gegenseitig motivieren und herausfordern. Am Ende werden alle Beteiligten für ca. 30 Minuten zu einer kleinen Feedback-Umfrage zusammengeholt und wir informieren über die „Wege in die IT.”  Dabei stellen die ITler:innen ihre Berufe vor und erklären, was sie genau machen. Sie haben die Möglichkeit, etwas aus ihrem Unternehmen zu teilen, können zeigen, was den Beruf in ihrem Unternehmen einzigartig macht, wie die Kultur im Unternehmen ist und was sie daran begeistert, dort zu arbeiten.</span></div> <div data-hook="rcv-block56"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-dolr9174" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von den Unternehmen</strong> und hören, dass das wirklich wahnsinnig gut ankommt und die ITler:innen 10 cm über dem Boden schweben, wenn sie von einem solchen Kurs zurückkommen.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block58"><span style="font-size: 14pt;">Was man nämlich auch nicht unterschätzen darf: ITler:innen erfahren leider häufig nicht wirklich viel Wertschätzung in den Unternehmen. Umso schöner ist es, zu sehen, wie begeistert sie in den Kursen sind, wenn sie ihre Begeisterung für die IT weitergeben können und in strahlende Kinderaugen schauen, wenn die Kinder mit ihnen gemeinsam etwas Neues lernen.</span></div> <div data-hook="rcv-block59"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-uplk5185" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Wenn du am Arbeitsmarkt, so wie er jetzt ist, etwas verändern könntest – was wäre das?</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block61"><span style="font-size: 14pt;">Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen, um Menschen Mut zu machen, sie selbst zu sein. Und wirklich dahin zu schauen, was sie selbst verändern können, anstatt die Energie darauf zu verwenden, herauszufinden, wer Schuld hat. Es braucht ein Umfeld, in dem man Selbstwirksamkeit erleben kann und das Fehler aushält.</span></div> <div data-hook="rcv-block62"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-c2px3197" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;"><strong>Vielen Dank, liebe Julia, für diese tiefen Einblicke in die Arbeit der Hacker School. Wir wünschen euch weiterhin Erfolg bei der spannenden Aufgabe und dem Erreichen eurer Ziele.</strong></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block64"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-p8sna201" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Ihr möchtet die Hacker School finanziell unterstützen? Das könnt ihr hier tun: <a class="K8grn VzvvI" href="https://hacker-school.de/unterstuetzen/spenden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-hook="WebLink"><strong><u>Spenden an die Hacker School</u></strong></a></span></p> </div> <div data-hook="rcv-block66"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-x2hve209" class="_1LjrE w3vlT nbFRJ hDW84" dir="auto"><span class="XYDbY" style="font-size: 14pt;">Wenn ihr als Unternehmen oder begeisterte ITler:in mit der Hacker School kooperieren möchtet, findet ihr<strong> </strong><a class="K8grn VzvvI" href="https://hacker-school.de/unterstuetzen/partner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-hook="WebLink"><strong><u>hier alle Infos</u></strong></a><strong>. </strong></span></p> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-dr-julia-freudenberg-ueber-ihre-arbeit-bei-der-hacker-school</link><pubDate>Thu, 10 Oct 2024 14:23:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-dr-julia-freudenberg-ueber-ihre-arbeit-bei-der-hacker-school</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/img_1016.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Anke und Helge</title><description><![CDATA[<p>Haben wir sonst externe Gäste auf dem Sofa, ist es an der Zeit, unsere neue Geschäftsführung zu Wort kommen zu lassen: Denn seit dem 01. Januar ist neben Helge Zimmer auch Anke Fydrich eingetragene Geschäftsführerin der Brandforce GmbH. Zeit also, über die Agentur und diesen spannenden Schritt zu sprechen. Gemeinsam mit Taous (TT) sprechen Anke und Helge über die Beweggründe hinter der Einführung einer zweiten Geschäftsführung sowie die Bedeutung von Gleichberechtigung, Mitarbeitendenbindung und ihre Balance zwischen beruflichem und ihrem gemeinsamen privaten Leben.</p> <p><strong>TT: Welche Punkte haben euch dazu bewegt, statt auf einen Geschäftsführer jetzt auf ein Team aus Geschäftsführerin und Geschäftsführer zu setzen?</strong></p> <p>AF: Den einen Auslösermoment gab es nicht. Es war mehr eine Vielzahl an Punkten. Zum einen sicherlich das Agenturwachstum und unsere Auslastung in den letzten zwei Jahren. Mit der Expansion des Teams, mittlerweile zwei Standorten, teilweise internationalen Projekten und der Gewinnung mehrerer großer Kunden, wurde immer offensichtlicher, wie komplex das Geschäft geworden ist. Seit zwei Jahren habe ich Prokura und nun war es ein konsequenter Schritt zur Geschäftsführerin. Wir können zu zweit viel mehr erreichen, indem wir das Gemeinsame noch mehr zum Gemeinsamen machen.</p> <p>HZ: Wir stehen als Agentur ein für Gleichberechtigung und Diversität am Arbeitsplatz. Wir haben nicht nur einen Frauenanteil von 75 %, sondern auch verschiedene Teilzeitmodelle für alle Geschlechter. Die Arbeit muss zum Menschen passen und nicht umgekehrt. Und das leben wir auch selbst. Wir sind und bleiben gleichberechtigt. Entsprechend ist es nur folgerichtig, unsere Geschäftsführung paritätisch zu besetzen.</p> <p>AF: Mitarbeitendenbindung, Change-Begleitung und das Arbeiten mit Unternehmens- und Organisationskulturen werden auch für uns als Agentur immer wichtiger. Die Brandforce arbeitet im Rahmen des ganzheitlichen Employer Brandings neben Recruiting und Gewinnung immer mehr an Bindungsthemen. Es motiviert mich sehr, mit unseren Kundinnen und Kunden Unternehmenskulturen zu entwickeln, Wertschätzung in Organisationen hineinzutragen und die Zusammenarbeit von Arbeitnehmer:innen zu verbessern.</p> <p>HZ: Unser USP ist, dass wir unseren Kunden Employer Branding als ganzheitliche Lösung anbieten. Das unterscheidet uns von den gängigen Agenturen auf dem Markt. Ganzheitliches Employer Branding führt die Themen Mitarbeitendengewinnung, Mitarbeitendenbindung und auch HR-Media zusammen. Es reicht heute nicht mehr, tolle Kampagnen zu entwerfen: Die richtigen Menschen müssen richtig angesprochen werden und noch wichtiger ist es, sie dann auch zu halten.</p> <p><strong>TT: Ihr seid seit 2006 ein Paar, habt gemeinsam zwei Kinder und die Brandforce. Wie trefft ihr Entscheidungen und wie trennt ihr beruflich und privat?</strong></p> <p>HZ: Wir sind am glücklichsten, wenn wir gleichberechtigt und gemeinsam Entscheidungen treffen können – egal, ob es um den Kauf eines Rasenmähers oder eines Hauses geht, und das gilt genauso für das Geschäftliche. Unglücklich waren wir in Phasen, in denen das Gleichgewicht nicht stimmte. Wir haben aktiv für uns als Paar entschieden, Arbeit anders zu sehen, zu machen und aufzuteilen.</p> <p>AF: Austausch und auch Gespräche über die Arbeit waren schon immer Teil unserer Beziehung. Wir haben uns schließlich auf der Arbeit bei Unilever kennengelernt. Viele Leute sind überrascht, wenn sie erfahren, dass wir auch beruflich zusammenarbeiten. Viele in unserem Freundes- und Bekanntenkreis sagen “Ich könnte das nicht.” Für uns funktioniert es erstaunlich gut. Wir können auch mal Spannungen aushalten und sind trotzdem in der Lage, exzellent als Team zusammenzuarbeiten.</p> <p>HZ: Ich glaube, wir ergänzen uns einfach. Anke mag Aufgaben, die ich weniger mag, und umgekehrt, sodass wir uns selten in die Quere kommen. Mitarbeitendengewinnung ist mein Thema, Anke mag mehr die Bindungsthemen. Ich mag Finanzen und Buchhaltung, Anke Personal und Organisationsentwicklung. Zu Hause bin ich fürs Kochen verantwortlich und Anke für die Wäsche. Anke übernimmt die Familienorganisation und ich die Technik. Und als Paar nehmen wir genau wie als Agentur Herausforderungen nicht nur an, sondern finden im Team auch Lösungen.</p> <p><strong>TT: Abschließend: Was ändert sich für uns als Brandforce-Team?</strong></p> <p>AF:  Wir wünschen uns, dass wir noch mehr positive Impulse ins Team bringen, weil Helge und ich uns mehr Zeit nehmen, auf die großen, strategischen Themen zu schauen: Wo wollen wir die Agentur hin entwickeln, was sind unsere Ziele für die Agentur, wie wollen wir aufgestellt sein, wie wollen wir zusammenarbeiten usw. Die inhaltliche Aufgabenaufteilung bleibt, und die Projekte sind klar zugeordnet.</p> <p>HZ: Für das Team wird sich an der Zusammenarbeit nichts ändern. Wir haben zwei Personen in der Geschäftsführung, es gibt eine zusätzliche Ansprechpartnerin, die auch alles unterschreiben kann. Das war aber im Prinzip auch vorher so. Hierarchie bleibt für uns grundsätzlich unwichtig. Jeder Brandie darf sagen, was sie oder er sagen möchte. Wir sind gemeinsam Teil dieses Teams und sind glücklich, mit den Menschen in diesem Team arbeiten zu dürfen.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-anke-und-helge</link><pubDate>Mon, 19 Feb 2024 10:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-anke-und-helge</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-geschaeftsfuehrung-anke-und-helge-1.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Babette Sonntag und Ralf Lay</title><description><![CDATA[<p>Für manche klingt das vielleicht wie eine etwas gewagte Idee, Innovationsmanagement als Benefit anzupreisen. Als Employer-Branding-Agentur tauchen wir in die Tiefen von Unternehmen ein und stellen manchmal fest, dass Unzufriedenheit durch das Fehlen von materiellen Benefits bedingt ist. Manchmal fehlt es dagegen aber an der Einbindung der Belegschaft und das offene Ohr des Managements. Aber warum sollte da Innovation das Mittel der Wahl sein? Zu diesem Thema haben wir zwei Innovationsexperten, Dr. Babette Sonntag und Dr. Ralf Lay, zum Interview auf unserem blauen Sofa eingeladen. Unsere Kolleginnen Celine und Andrea sind mit den beiden in das Thema „Innovationsmanagement als Motivations- und Bindemittel für Mitarbeitende“ eingetaucht.</p> <p>Babette ist seit über 25 Jahren Projektleiterin und Managerin im Bereich Innovationsmanagement. Auf ihrem Blog Die Innonautin gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus verschiedenen Branchen weiter. Ralf ist Gründer und Innovationsexperte, der in seiner langjährigen (Führungs-)Karriere in der Hightech-Branche das Thema Innovation immer wieder mit seinen Teams neu gedacht hat.</p> <p><strong>BF: „Innovationsmanagement“ ist eines der Buzzwords in der Businesswelt. Könntet ihr einmal erläutern, was ihr konkret darunter versteht?</strong></p> <p>BS: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Innovation in jedem Unternehmen erstmal definiert werden muss und dass dieser Bedarf häufig übersehen wird. Es besteht der Irrtum, dass es jedem klar ist, dabei gibt es verschiedene Arten des Innovationsmanagements. Es ist wichtig, dass Innovationsteams definieren, was sie sein möchten. „Möchten wir First Movers sein und bahnbrechende Ideen rausbringen? Oder eher First Follower und Innovationen für uns neu denken? Konzentrieren wir uns bei Innovation eher auf uns, um eigene Prozesse und Methoden zu verbessern?“ Verschiedene Inhalte erfordern verschiedene Herangehensweisen. Zwar hat Innovation immer mit etwas Neuem zu tun, aber die Inhalte und Methoden unterscheiden sich und müssen vom Unternehmen für sich definiert werden. Die Inhalte sollten regelmäßig im Rahmen des Strategieprozesses angeschaut werden, da Innovationsmanagement abhängig von Veränderungen auf dem Markt oder in der Branche ist und sich ggf. anpassen muss.</p> <p>RL: Ich würde gerne ergänzen, dass das Management entsprechende Rahmenbedingungen schaffen muss, damit Innovation funktionieren kann. Dazu gehören Freiräume für Mitarbeitende, Räume für Feedback und die Aussicht darauf, Innovationen auch einsatzfähig zu machen. Um die Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten, ist der letzte Punkt sehr wichtig. Innovation ist unterm Strich immer eine große Chance, aber wenn man diese nicht richtig angeht, kann am Ende statt Motivation und Leidenschaft Frust und Abneigung entstehen.</p> <p><strong>BF: Bei unseren Kund:innen sprechen wir in allen Phasen der Brandentwicklung über die Werte des Unternehmens. Babette, in deinem Artikel  „Innovation als großer Benefit für Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung“ setzt du vier Grundwerte für eine Innovationskultur voraus: Freiheit, Offenheit, Akzeptanz und Wertschätzung. Das sind sicherlich Werte, die auch über die Innovation hinaus eine Rolle spielen. Wie kann man dafür sorgen, dass diese gelebt werden und eben nicht Frust und Abneigung entstehen? </strong></p> <p>BS: Damit sprichst du ja ein Riesenthema an… Es gibt leider auch hier keine universell gültige Checkliste, die in jedem Unternehmen funktioniert. Wie man da am Besten vorgeht, hängt stark von der eigenen Unternehmenskultur ab. Wir können uns mal die einzelnen Punkte anschauen.</p> <p>Freiheit bedeutet, dass alle Mitarbeitenden grundsätzlich im Rahmen ihrer Arbeitszeit die Möglichkeit haben, neue Dinge auszuprobieren. Da spielen zwei Aspekte eine Rolle, die auch für die Offenheit, Akzeptanz und Wertschätzung relevant sind. Es ist eine Frage des Mindsets im Unternehmen, ob diese Werte zum Tragen kommen. Das sollte Top-down vom Management vorgelebt und explizit als Unternehmenswert geäußert werden. Das bedeutet eben auch, dass - wenn Mitarbeitende etwas Neues ausprobieren und aus dem gängigen Unternehmensvorgehen ausbrechen - das Management nicht intolerant mit Beschränkungen reagiert, sondern sich selbst auch an die vorgegebenen Freiräume hält.  Der zweite Aspekt ist die Zusammenstellung des Innovationsteams. Ich glaube daran, dass Personen dabei sein sollten, die voller Leidenschaft sind. Nur dann sind sie bei der Innovation, die sie ins Unternehmen tragen, auch glaubhaft und überzeugend.  Das Ganze ist ein Prozess, für den man sich Zeit nehmen muss. Es ist keine Spielzeit, sondern ein Teil der Strategie, der immer wieder und Stück für Stück in die Unternehmenskultur gebracht werden sollte, damit er bei allen im Unternehmen ankommt.</p> <p>RL:  Genau - damit dies funktionieren kann, muss das Leadership akzeptieren, dass wenn Mitarbeitende Freiräume erhalten, sie diese auch nutzen dürfen. Gleichzeitig bedarf es einer gesunden Fehlerkultur. Das bedeutet, dass man Ideen Zeit gibt zu reifen und diese nicht direkt in der Entstehung ablehnt. Auch wenn eine Idee nicht auf Anhieb zum Erfolg führt, (ganz gleich, wie man Erfolg definiert), trägt diese Art von Führung dazu bei, dass verschiedene „Innovationsstränge“ entstehen und sich die Mitarbeitenden weiterentwickeln, was wiederum ihre Motivation steigern kann.</p> <p>BS: Dazu gehört eben auch, dass entlang des gesamten Innovationsprozesses dem Engagement von Mitarbeitenden Wertschätzung und laufend Feedback entgegengebracht wird. Das bindet und motiviert zugleich, unabhängig davon, ob eine Innovation am Ende des Tages erfolgreich gewesen ist.</p> <p><strong>BF:  Damit eine positive Innovationskultur funktioniert, braucht es also neben den genannten Werten auch Wertschätzung und eine Feedbackkultur….</strong></p> <p>RL: Damit ist es nicht getan. Man hat auch mal neue, unerfahrene Innovator:innen im Unternehmen, die eine gewisse Unterstützung benötigen. Entweder sagst du denen, dass sie da nun durch und alles selbst lernen müssen. Oder aber du begleitest die Menschen. Hierfür kannst du z.B. interne oder externe Expert:innen heranziehen, die die Innovator:innen bei fehlender Expertise beraten.   Innovator:innen sollen in erster Linie Manager:innen einer Idee sein, die sie vorantreiben. Sie dürfen und sollten sich Hilfe von Expert:innen ranholen, die z.B. bei der technischen Realisierung, Kunden- oder Marktwissen oder methodisch unterstützen.  Wenn man als Unternehmen einen gewissen Unterstützungsrahmen nicht bietet, kann es schnell demotivieren. Gleichzeitig vertut man die Chance, dass eine Idee erfolgreich vorankommt und sich auch für das Unternehmen auszahlt.</p> <p>BS: Aus meiner Erfahrung trägt das auch stark zur Weiterentwicklung von Mitarbeitenden bei, da hierbei unfassbar viel Wissen hin und her transferiert wird. Unternehmen, die aus wirtschaftlichen Gründen Weiterbildungsprogramme nicht anbieten können, können durch die Förderung von Innovationsprojekten, bei denen Wissen nachhaltig ausgetauscht wird, ihre Belegschaft mit geringen finanziellen Mitteln dennoch weiterentwickeln.</p> <p>RL: Durch Innovationsmanagement, kann man also eine sich kontinuierlich weiterentwickelnde Organisation schaffen, von der alle Beteiligten profitieren. Das hat auch den positiven Effekt der Resilienz. Die Welt verändert sich ständig, da kann es passieren, dass Ängste und Frust im Unternehmen aufkommen. Indem man seine Mitarbeitenden darin fördert, Veränderungen anzustoßen, entwickelt sich eine Belegschaft, die nicht nur auf die Reaktion des Marktes und der Geschäftsführung wartet, sondern selbst aktiv wird. Dies wiederum stärkt Sicherheit und Orientierung in unsicheren Zeiten, sodass Mitarbeitende auch langfristig eine bewusste Entscheidung für ihren Arbeitgeber treffen.</p> <p><strong>BF: Wie kann man vermeiden, dass das Innovationsmanagement zu einer „Insel“ wird und nur für einen Teil der Belegschaft relevant ist?</strong></p> <p>BS: Wir hatten ja vorhin über den Wert der Offenheit gesprochen. Das bedeutet, dass ich als Innovationsmanagerin einer Kollegin, die mir eine Idee vorstellt, nicht nur offen zuhöre, sondern mich auch auf ihre Perspektive einlasse. Unabhängig davon, aus welcher Abteilung sie kommt.  Diese Offenheit zu leben, nach außen zu kommunizieren und alle willkommen zu heißen verhindert, dass sich so eine Insel überhaupt erst herausbildet.</p> <p><strong>BF: Welche Innovationsmethoden würdet ihr empfehlen, die besonders niederschwellig sind, sodass auch Innovation Newbies oder kleine Unternehmen diese gut anwenden können?</strong></p> <p>BS: Als allererstes kommt mir eine Methode in den Sinn, die sehr viel Spaß macht. Das ist die „De Bono“- Methode, bei der man sechs verschiedene Rollen verteilt. Man lädt Mitarbeitende aus verschiedenen Unternehmensbereichen und externe Teilnehmer:innen ein und weist ihnen verschiedene Rollen zu, wie z.B.: die Kundschaft, die Investor:innen oder die Produktentwicklung. Die Teilnehmer:innen sollen dann aus der Perspektive der ihnen zugewiesenen Rolle die Innovationsidee diskutieren. Am Ende gibt es noch einen freien Teil, in welchem sie ihre persönlichen Gedanken zur Idee erläutern können.  Da kommt man sehr schnell rein und kann die Methode auf alle möglichen Themen und Unternehmensgrößen anwenden. Es muss nicht mal ein Innovationsprojekt sein.</p> <p>RL: Es hilft sehr, immer wieder auf den Aspekt der Interdisziplinarität zurückzugreifen. Wenn du Menschen mit verschiedenen fachlichen Sichtweisen oder Erfahrungsstufen zusammenbringst, kann es am Ende nicht für die Idee, sondern auch für das gesamte Unternehmen sehr bereichernd sein. Durch diesen Austausch entsteht ein Melting Pot, bei dem sich Mitarbeitende gegenseitig anstecken, und plötzlich sprudeln Idee hervor, von denen man gar nicht wusste, dass sie in einem stecken.</p> <p>Innovationsmanagement bindet Mitarbeitende aus verschiedenen Unternehmensbereichen und -kontexten aktiv mit ein, ermöglicht ihnen innerhalb des Unternehmens mit interner und externer Unterstützung neue Erfahrungen zu sammeln, neue Fähigkeiten zu entwickeln und auch innerhalb ihrer Rolle immer wieder neu über den eigenen Tellerrand zu schauen. Eine aktiv gelebte Innovationskultur hat somit eine wichtige Bedeutung für die Motivation und Bindung der Mitarbeitenden.</p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-babette-sonntag-und-ralf-lay-ueber-innovationsmanagement-als-mitarbeitendenbenefit</link><pubDate>Fri, 02 Feb 2024 16:42:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-babette-sonntag-und-ralf-lay-ueber-innovationsmanagement-als-mitarbeitendenbenefit</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-innovationsmanagement.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Filiale, Klappe, die zweite!</title><description><![CDATA[<p>Wir haben eine neue Filiale. In Düsseldorf. Im schönen Rheinland und das sogar in einem Gebäude voller Geschichte. Warum wir eine zweite Filiale brauchen? Dazu kommen wir später noch.</p> <p><strong>Seit dem 15.09.2023 findet ihr uns jetzt also auch in Düsseldorf und zwar im Rheinischen Palais. Breite Straße 27, 40213 Düsseldorf, um genau zu sein.</strong></p> <p>Das Rheinische Palais ist eines der historisch und Denkmalgeschützten Gebäude Düsseldorfs und wurde bereits 1909 erbaut. Hier waren über die Jahre einflussreiche Wirtschaftsunternehmen ansässig und jetzt auch wir. Tradition trifft Moderne. Fortschrittliche Unternehmen in einem durch die Geschichte geprägten Gebäude. Moderne Büros in denkmalgeschützter Stilfassade aus Naturstein. Geradezu passend könnte man sagen. Denn so sehen auch wir uns ein bisschen in unserem alltäglichen Berufsleben. Ein junges, modernes Unternehmen, welches frischen Wind in die teils etwas eingerosteten Arbeitgeberstrukturen bringt. Großartige Unternehmen, denen der gewisse Feinschliff fehlt. Wenn wir da mal bei der Gebäudemetapher bleiben, könnte man behaupten, dass wir als Employer Branding Agentur die Innenarchitekten unter den Personalern sind. Wir analysieren ein bestehendes Gebäude – in unserem Fall natürlich das Unternehmen als Arbeitgeber, zwinker, zwinker – wir arbeiten Vorzüge und eventuelle Schwachstellen heraus, stoßen Veränderung an und erneuern dabei noch die Elektrik. Abschließend verhelfen wir dem ganzen Gebäude noch mit einem neuen Anstrich innen sowie außen zu neuem Glanz und um sicher zu gehen, dass ihr alle ab jetzt wisst, wie toll das neue Gebäude ist drehen wir noch einen coolen Film vom Haus. Easy peasy.</p> <p>Naja, nicht wirklich. Unsere Prozesse sind kompliziert und immer wieder aufs Neue herausfordernd. Kein Kunde ist wie der andere aber genau das lieben wir ja. Die Veränderung, die Agilität und die ständige Herausforderung, die das Leben einer Employer Branding Agentur so mit sich bringt.</p> <p>Und warum jetzt in Düsseldorf? Ja, diese Frage ist dann etwas leichter zu beantworten. Wir haben einfach viele, tolle Kund:innen im Rheinland, mit denen wir ab jetzt vor Ort auch tolle Workshops durchführen können. Außerdem freuen wir uns, von jetzt an endlich näher mit unserem Düsseldorfer Team zusammenarbeiten zu können.</p> <p>Ihr seht also. Es war ein wichtiger und absehbarer Schritt und wir freuen uns, diese wunderbaren Neuigkeiten endlich mit euch teilen zu können.</p> <p>Wenn ihr einen Termin mit uns in Düsseldorf vereinbaren wollt, eine Anfrage habt oder einfach nur zum Kaffee trinken vorbeikommen wollt, dann erreicht ihr uns ab jetzt hier:</p> <p>Rheinisches Palais, Breite Straße 27, 40213 Düsseldorf; T.: +49 (0)211 - 73 069 974</p> <p>und weiterhin auch wie gewohnt hier:</p> <p>Kedenburgstraße 44, 22041 Hamburg, T.: +49 (0)40 - 63 741 370</p> <p> </p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/filiale-klappe-die-zweite</link><pubDate>Tue, 26 Sep 2023 16:45:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/filiale-klappe-die-zweite</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-duesseldorf-standort.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: Katrin Wilkens sprach über Frauen und ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben</title><description><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt;">Auf unserem blauen Sofa hat schon wieder ein neuer, spannender Gast Platz genommen. Melanie und Anke haben sich angeregt mit Katrin Wilkens unterhalten. Katrin ist studierte Rhetorikerin, Journalistin, Autorin und Gründerin von i.do - einer Hamburger Jobberatung mit einem ganz einzigartigen Konzept für Frauen: einen maßgeschneiderten Job zu finden – in nur einem Tag.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Wie das funktionieren kann und über viele interessante Themen wie Onboardingangebote speziell für Frauen, die Gestaltung von Stellenanzeigen und die Sinnhaftigkeit der Frauenquote haben wir gesprochen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: i.do ist ein Jobberatungsangebot für Frauen – wie bist du zu dieser Gründungsidee gekommen?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Ich bin selbst Mutter von drei Kindern, ich habe Rhetorik in Tübingen studiert, ein Volontariat gemacht und ich habe als Journalistin gearbeitet. Mit drei Kindern musste ich irgendwann feststellen, „Das geht nicht mehr so ganz einfach mit dem spontan heute hier und morgen dort Reisen“. Ich habe nach einem neuen Arbeitsmodell für mich gesucht und mit einer Freundin zusammen i.do gegründet. Wir haben uns damals gefragt, was Journalisten eigentlich gut können. Wir können gut eine Geschichte erfassen und weitererzählen, wir können fragen und auch unverschämt fragen. Und noch unverschämter nachfragen. Und auch mal etwas in Frage stellen oder bezweifeln. So kommen wir an den Kern einer Geschichte heran. Das ist auch das, was wir in unseren Beratungen machen – den Kern der Person suchen, um auf das Potential abgestimmt, den passenden Job zu empfehlen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Einen maßgeschneiderten Job finden – und das in nur einem Tag. Das hört sich spannend und herausfordernd an. Wie kann das funktionieren?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Der Kern unseres Beratungsangebots findet tatsächlich an einem einzigen Tag statt – die Kunden verbringen einen ganzen Tag mit uns, also jeweils mit zwei Berater:innen aus meinem Team. Das ist sehr intensiv und in der Zeit kommen wir mit unseren Fragen sehr gut an den wahrhaftigen Kern der Person und ihre Wünsche. „Wahrhaftig ist hierbei ein großes Wort und bedeutet bei uns so etwas wie die unverstellte Wahrheit. Also ohne gesellschaftlich oder sozial gefallen zu wollen, sondern ganz individuell auf mich bezogen.“ Das sind Fragen wie: Was will ich erreichen in meinem (Berufs-)Leben? Was will ich arbeiten? Mit welchen Inhalten und Themen möchte ich mich beschäftigen? Wie und wieviel will ich arbeiten? Welche Rolle soll meine Familie spielen? Wieviel Raum darf sie einnehmen? Welche Tätigkeiten machen mich glücklich?</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Dann gibt es zusätzlich bzw. ergänzend zu dem Beratungstag eine Vorbereitung mit einem individuell abstimmten Fragenbogen für die Kundin und im Nachgang eine Zusammenfassung unserer Jobempfehlung mit vielen weiteren Rechercheinformationen. Damit die gesetzten Impulse auch in die Umsetzung kommen können.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Was sind denn typische Fragestellungen, mit denen die Frauen zu Euch kommen?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Bis vor Corona war die Frage nach der Sinnhaftigkeit im Job eine sehr, sehr große Komponente. Da ist zum Beispiel die Juristin, die Jura studiert hat, weil das ihr Vater und auch Großvater schon so gemacht hat und sie die Kanzlei übernehmen soll. Oder die Werbekauffrau, die sich am Ende des Tages fragt, was habe ich hier denn jetzt den ganzen Tag an dem einen Kundenflyer gemacht? Was nicht bedeuten soll, dass wir ein rein akademisches Beratungsangebot sind. Es hat eher was damit zu tun, dass ein Steinmetz, eine Hebamme oder eine Geigenbauerin ihre Ergebnisse immer sehen können. Deswegen haben sie, meiner Meinung nach, weniger Gründe an der Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit zu zweifeln.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Seit die Krisen sich häufen, wie Corona, der Krieg in der Ukraine, die steigende Inflation, die Energiekrise usw., sehen wir auf jeden Fall, dass das Thema Sicherheit gerade die Sinnhaftigkeit überholt. Bei uns sind auf jeden Fall die Wünsche nach einer selbständigen Tätigkeit nochmal zurück gegangen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Du bekommst ja auch tiefe Einblicke in verschiedene Unternehmen und Organisationen. Was können Unternehmen denn tun, um sich besser bei der Mitarbeiter:innengewinnung, insbesondere von Wiedereinsteiger:innen, aufzustellen?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Ich finde, es fängt schon bei der Gestaltung der Stellenanzeigen an. Häufig machen Unternehmen den großen Fehler, dass sie eine sehr männliche Sicht auf Stellenanzeigen aufzeigen. Und hinzu kommt dann noch ein sehr ausführlicher Anforderungskatalog an den/die neue:n Stelleninhaber:in. Viele Frauen sehen dann die 15 Erfordernisse und bewerten für sich: „Ich kann davon aber nur 9,5. Also kommt der Job für mich nicht in Frage.“ Und ein Mann, der die Anzeige liest, würde eher sagen: „Klar, das eine kann ich und das andere lerne ich schon noch.“</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Das hat auch etwas damit zu tun, dass bei vielen Frauen das Selbstbewusstsein in der Elternzeit schrumpft. Sie wissen nach ein, zwei, drei Kindern nicht mehr, was sie beruflich können und wofür sie stehen. Ich erinnere mich noch eine Situation, als mein Mann, ein Arzt, nach Hause gekommen ist und sagte: „Das war mal ein Tag, heute habe ich zwei Reanimationen zur selben Zeit gemacht!“. Und ich war anfangs immer noch fröhlich und erzählte von dem neuen Supermarkt, den wir an demselben Tag ausprobiert hatten. Und dann brach ich in Tränen aus, weil mir bewusst wurde, dass das gerade unsere Realität war. Der eine reanimiert Menschenleben und die andere probiert einen neuen Supermarkt aus. Und ich habe nicht einmal besonders lange Pause gemacht.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Was würdest du denn Frauen in Bezug auf die Babypause raten?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Je länger ich die Beratung mache, umso demütiger werde ich wohl auch. Ich bin ein sehr wettkampf- und leistungsorientierter Mensch. Ich arbeite einfach eben gerne, weil mir das viel Identität gibt. Das ist aber meine ganz persönliche Sicht. Und ich finde das Tolle an Deutschland ist, dass man tatsächlich auch die Freiheit hat, zu sagen: „Ich möchte gerne die ersten zwei, drei Jahre zu Hause bleiben, während die Kinder klein sind.“ Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die sich unter dem Druck zerreiben, die besten Dinkelkekse zu machen und dabei die beste Teilzeitlösung zu haben. Ich denke, wir Frauen dürfen nicht nur einen Schlag mehr Emanzipation erlernen, sondern auch noch etwas mehr Egoismus. Um dahin zu kommen und das zu machen, was man selbst gut findet und was einem persönlich auch guttut.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Gibt es denn noch irgendetwas Strukturelles, das sich ändern müsste, damit Frauen besser in den Arbeitsmarkt zukehren?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Ich denke, die Möglichkeit zum Homeoffice ist für viele heutzutage eine große Entlastung. Vieles lässt sich besser miteinander verbinden und manches geht doch schneller, als man dachte. Aber de facto ist das keine große Entlastung und langfristig ist die alleinige Arbeit von zu Hause aus einfach kein guter Zustand. Ich glaube ich würde da eher wieder in die Aufklärungsarbeit gehen. Welche Vorteile hat es, sich mal, so wie wir vorher beim Nudelsalat (Anmerkung der Redaktion: Melanie hat gekocht) zu treffen und zu schnacken. Auch wenn man nicht über die Projekte redet, bekommt man da doch ein gutes Gespür dafür, wie der andere so tickt und so ist.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Und wie schaust du auf das Thema „Frauen in Teilzeit“?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Was ich immer wieder höre, ist, dass natürlich jemand, der Teilzeit arbeitet nicht so eingebunden ist in das ganze System, wie jemand, der Vollzeit arbeitet. Logisch. Dann kommen ganz viele Fragen auf. Ist dieses Projekt jetzt eine Hol- oder Bringschuld?  Wie gehe ich damit um, dass ich nicht zum Afterworkkaffee eingeladen werde? Deswegen finde ich eine institutionalisierte Coaching- oder Supportecke in einem Unternehmen tatsächlich eine sinnvolle Sache, weil viele Fragen, die man eben nicht den Kollegen oder Vorgesetzten stellt, kann man dann an so einer anonymisierten Stelle leichter unterbringen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Und dann hört man ja auch immer wieder von der „Teilzeitfalle“. Ich finde, da muss man differenzierter hinschauen, denn Teilzeit ist nicht gleich Teilzeit. Soziologen nennen ja 30 Stunden vollzeitnahe Teilzeit. Und in der Arbeitswelt nennt man 30 Stunden und 20 Stunden eben auch Teilzeit.  Ich glaube bei 20 Stunden ist es ganz deutlich, dass man da eben, ich sag mal, langweiligere Aufgaben bekommt und mit 30 Stunden fangen dann schon deutlich die Führungs- und Projektleitungsaufgaben an. Also die, die eigentlich ein bisschen spannender sind und auch Selbstwirksamkeit provozieren. Also wenn man von einer kleinen Teilzeit redet, dann ja, das kann eine echte Falle sein, in die man so reinrutscht, weil dann die Arbeit eben auch nicht besonders toll ist. Wenn es eine größere Teilzeit ist, dann können ja auch gerne die Männer mitmachen und beide 30 Stunden machen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;"><strong>BF: Ganz zum Schluss unsere letzte Frage: Was wünschst du dir für die Zukunft des Arbeitsmarktes?</strong></span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Gute Frage – auf jeden Fall die Durchsetzung der Frauenquote. Eine Angleichung von Rentengerechtigkeit, einen geringeren Optimierungswahn, dass man alles eben nicht immer irgendwie perfekt haben muss. Und einen eher spießigen Begriff, den früher die Menschen eher hatten und auch pflegten und der heute ein wenig verloren gegangen ist: das ist Demut. Ein bisschen mehr Bescheidenheit. Das würde ich mir wünschen.</span></p> <p><span style="font-size: 14pt;">Und dann zitiert Katrin auf unserer neuen Schreibmaschine (einer Continental Standard von 1936) noch Morgenstern mit den folgenden Worten „Meine Gedanken: Kroklokwafzi? Semememi! Seiokronto – prafriplo“ Was für ein herrliche Anregung mit der Anmerkung „Das kann man im Job immer gebrauchen!“.  Und so möchten wir uns ganz herzlich bei dir bedanken Katrin, dass du hier bei uns warst und uns in deinem Interview neue Einblicke in die Herausforderungen von Wiedereinsteiger:innen und Frauen in der beruflichen Umorientierung gegeben hast. Wir wünschen dir, deinem Team und i.do weiterhin viele erfolgreiche Beratungen.</span></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-katrin-wilkens-sprach-ueber-frauen-und-ihren-wiedereinstieg-in-das-berufsleben</link><pubDate>Mon, 04 Sep 2023 16:46:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-katrin-wilkens-sprach-ueber-frauen-und-ihren-wiedereinstieg-in-das-berufsleben</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-hr-female-empowerment.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem blauen Sofa: HR Rookies und aktuelle Herausforderungen für HR mit Jana Annies</title><description><![CDATA[<p><strong>Und wieder trafen wir eine Frau mit Mission!</strong></p> <p>Jana Annies war zu Gast auf dem blauen Sofa. und Anke und Celine haben sich mit ihr über das Netzwerk HR ROOKIES und viele spannende, aktuelle HR-Themen unterhalten.</p> <p>Es war ein sehr interessantes Gespräch, bei dem uns vor allem das große Engagement und Herzblut von Jana beeindruckt hat, mit dem sie sich für die unterschiedlichsten HR-Themen einsetzt. Unter anderem mit dem Ziel gerade junge HRler:innen in ihrer Rolle zu unterstützen und zu bestärken.</p> <p><strong>BF: Was machen die HR ROOKIES und was ist deine Rolle dort?</strong></p> <p>Das Netzwerk HR ROOKIES ist 2018 durch eine Initiative von Lindi Utter entstanden. Der Ursprungsgedanke kam daher, dass man HR nicht wirklich lernen kann und sie gerade der jungen Zielgruppe die Möglichkeit bieten wollte, über den Tellerrand hinauszuschauen, von und mit anderen HR ROOKIES aus unterschiedlichen Unternehmen zu lernen und einen geschützten Raum zum Austausch zu haben. Zudem fiel ihr auf, dass viele HR-Netzwerke einen hohen Altersdurchschnitt haben und auch sehr häufig männlich geprägt waren und noch sind. Als junger Mensch findet man dort eher schwer Zugang. Deshalb haben Lindi Utter und Curley Fiedler ein Netzwerk aufgebaut, das gerade junge Menschen anspricht. Seit 2019 bin ich dabei und seit Ende 2022 bin ich auch Teil des Vorstands des gemeinnützigen Vereins.</p> <p>Über ganz Deutschland und teilweise auch in Österreich und der Schweiz wurden regionale Communities gebildet. Ich habe die Region Hamburg und Schleswig-Holstein mit aufgebaut. Aktuell ist es in dieser Community so, dass es jeden Monat ein Treffen gibt. Das sind zumeist abwechselnd eher lockere Treffen zum Austausch und Thementreffen, bei denen in Workshops der inhaltliche Austausch im Vordergrund steht.</p> <p><strong>BF: Gibt es einen ganz besonderen HR ROOKIES Moment für dich, an den du gerne zurückdenkst?</strong></p> <p>2019 waren wir auf der Zukunft Personal Europe und haben dort auch einen Vortrag zum Thema Blue Collar Recruiting gehalten. Uns war schon in der Vorbereitung besonders wichtig, dass der Vortrag so aufgebaut ist, dass man auf jeden Fall etwas daraus mitnimmt und damit im besten Fall gleich am nächsten Tag in die Umsetzung gehen kann. Das hat mir viel Freude bereitet und war ein sehr schönes Erlebnis!</p> <p><strong>BF: Die HR ROOKIES sind in eurer Definition die nächste Generation in HR. Ihr nennt sie die „Ideenreichen“, die „Wissbegierigen“ und auch die „Lernenden“. Wo siehst du die größten Herausforderungen für HR ROOKIES, also für junge HRler:innen?</strong></p> <p>Das größte Thema ist definitiv: Fragen stellen! Die meisten der HR Rookies sind im ersten Job nach dem Studium und trauen sich häufig nicht alle ihre Fragen zu stellen - aus Angst sich zu blamieren oder als unwissend wahrgenommen zu werden. Gerade hier ist es so wichtig, ihnen einen geschützten Raum zu bieten, um genau diese Fragen mit anderen gemeinsam beantworten zu können. Auffällig ist auch, dass viele in unserem Netzwerk die einzige Person im Unternehmen sind, die sich um die HR-Themen kümmern, also die klassische One-Wo-Men-Show, beispielsweise in einem Start-Up. Diese Personen können das Netzwerk dann sehr gut für den Austausch nutzen, der ihnen innerhalb des Unternehmens vermutlich fehlt. Junge Menschen sind eng am Puls der Zeit, sie probieren viel aus; umso wichtiger ist, dass man darüber spricht und sich über die eigenen Erfahrungen austauscht.</p> <p><strong>BF: Wenn junge Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen, ist das durchaus mit Unsicherheiten verbunden. Sie müssen erst in ihre neue Rolle hineinwachsen und auch solche praktischen Erfahrungen sammeln, auf die ein Studium nur schwer vorbereiten kann. Hast du das Gefühl, dass dies gut von den Unternehmen aufgefangen wird?</strong></p> <p>Im Konzern und größeren Unternehmen wird das sicher besser aufgefangen. Hier hat man in den meisten Fällen ein Sparring durch Kolleg:innen und die Führungskräfte.  Bei kleineren Unternehmen, wo dieser Austausch fehlt, ist es noch wichtiger andere Menschen zu finden, mit denen man sich zu genau diesen Themen austauschen und über die Herausforderungen und Unsicherheiten sprechen kann. Der Berufseinstieg in kleinen Unternehmen ist deshalb durchaus herausfordernd, weil wenig Hilfestellung vorhanden ist, die jungen Menschen Sicherheit gibt.</p> <p>Die HR ROOKIES setzen genau hier an. Wir haben einen guten Mix aus jungen Menschen, die frisch auf dem Arbeitsmarkt sind und Personen, die schon Berufserfahrung mitbringen. Unser Patenkonzept sorgt hier für noch mehr Know-How und einen wertvollen Austausch.</p> <p>Wir haben auch Partner, also Unternehmen, die uns monetär und durch Beratungen unterstützen.</p> <p><strong>BF: Die Anforderungen, denen sich HR in den letzten Jahren stellen muss, sind sehr vielfältig geworden. Und auch die Rolle von HR in Organisationen verändert sich. Wo liegen aus deiner Sicht die größten aktuellen Herausforderungen für HR?</strong></p> <p>Eine Herausforderung - die sicher auch HRler:innen betrifft, die schon länger im Job sind - ist es, die Rolle von HR im Unternehmen zu vertreten.</p> <p>Es gilt sichtbar zu machen, dass HR einen wirklich großen Mehrwert liefert und mittlerweile viel mehr ist als der klassische Dienstleister. HR kommt zum Beispiel auch bei der aktiven Mitgestaltung der Zukunft der Unternehmen eine wichtige Schlüsselrolle zu. HRler:innen sind dafür verantwortlich, dass Menschen, die Unternehmen als Arbeitgeber wahrnehmen, kommen und auch bleiben. Ein weiteres Thema, das direkt daran anschließt, sind KPIs. Mit den richtigen KPIs wird die Rolle von HR nochmals unterstrichen und zeigt die Wirkung unserer Arbeit auf.</p> <p>Gerade für junge HRler:innen ist es deshalb so wichtig aufgeschlossen zu bleiben, Dinge zu hinterfragen, verstehen zu wollen und bei der Sichtbarkeit für HR authentisch zu bleiben und für sich und die Rolle einzustehen. Die Zusammenarbeit von jungen HRler:innen und solchen, die schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringen ist so wichtig. Wir können viel voneinander lernen.</p> <p>Nehmen wir zum Beispiel einmal das Thema Remote: Beim Remote Arbeiten stehen wir gleich vor mehreren Herausforderungen: Für Unternehmen ist es schwierig eine wirklich starke Mitarbeitendenbindung aufzubauen, wenn diese remote arbeiten, sich nicht vor Ort kennenlernen und austauschen können. Es muss auch remote ein klarer Raum für informellen Austausch gegeben werden. Online-Workshops brauchen viel mehr Vorbereitung und kreative Ansätze, um Raum zum gemeinsamen Brainstormen, Denken und Entwickeln zu schaffen. Außerdem wird es immer Mitarbeitende geben, die aufgrund ihrer Tätigkeiten nicht remote arbeiten können. Eine One-size-fits-All-Lösung gibt es deshalb nicht. Hier können wir viel über die richtige Kommunikation und Wertschätzung sowie zielgruppenspezifische Benefits erreichen.</p> <p><strong>Die Frage, wie Unternehmen eine verbesserte Mitarbeitendenbindung etablieren können, beschäftigt uns bei der Brandforce auch sehr. Was sind deine Erfahrungen? Was funktioniert hier gut und was verändert sich in den letzten Jahren?</strong></p> <p>Aus meiner Sicht ist Wertschätzung definitiv eines der größten Themen. Das Gehalt wird zwar immer mit genannt, doch wenn die Wertschätzung auf einer anderen Ebene nicht stimmt, hält am Ende auch das Gehalt die Leute nicht im Unternehmen. Es sind eher Themen, die man nicht sieht bzw. anfassen kann, die nicht so plakativ sind. Man kann es vermutlich nicht oft genug sagen: Der Obstkorb ist es nicht. Wichtiger wird eine Managementebene, die veränderungsbereit und offen ist, zuhört und an der Entwicklung des Menschen interessiert ist.</p> <p><strong>Was wünschst du dir für die Zukunft von HR und von den HR ROOKIES?</strong></p> <p>Dass unternehmensseitig genau diese Offenheit da ist. Dass man anfängt Dinge zu hinterfragen und die Menschen in den Fokus setzt. Dazu gehört auch, dass mehr Menschen und Unternehmen den Wert von Netzwerken erkennen. Unternehmen – und gerade kleinere mit keiner großen HR-Abteilung – profitieren sehr stark von einem Netzwerk, wie den HR ROOKIES.</p> <p>Auch interne Netzwerke sollten stärker gefördert werden. Es hilft, um an Infos zu kommen und Themen an den richtigen Stellen zu platzieren, einfach weil die Kontakte vorhanden sind.</p> <p>In meiner Rolle als HR Manager bei MFC Corporate Finance fördere ich den internen Austausch zum Beispiel durch virtuelle Coffee Talks, bei denen verschiedene Kolleg:innen aus unterschiedlichen Offices zu kurzen Teams Calls gematcht werden, um sich kennenzulernen und auszutauschen. Dazu bekommen wir auch sehr gutes Feedback und es fällt den Menschen dadurch leichter sich auch bei inhaltlichen Themen nochmal anzurufen und zusammen zu arbeiten.</p> <p><strong>Vielen Dank, Jana, für die spannenden Einblicke und Geschichten aus dem HR ROOKIES Netzwerk und deiner Arbeit.</strong></p> <p><strong>Wir wünschen den HR ROOKIES, dass sie gerade von Unternehmen noch mehr Wertschätzung und Anerkennung bekommen. Nicht nur für den individuellen Mehrwert, den sie den einzelnen Mitgliedern bieten, sondern auch für den Austausch und das Sparring, das stattfindet und so langfristig die HR-Arbeit der Unternehmen verbessert.</strong></p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-hr-rookies-und-aktuelle-herausforderungen-fuer-hr-mit-jana-annies</link><pubDate>Mon, 24 Jul 2023 16:50:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-hr-rookies-und-aktuelle-herausforderungen-fuer-hr-mit-jana-annies</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-hr-rookies.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Auf dem Blauen Sofa: Katja Wagner und Anja Alpert sprechen über Jobsharing</title><description><![CDATA[<div data-breakout="normal"> <p id="viewer-b2it3" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Letzte Woche waren Katja Wagner und Anja Alpert von Unilever zu Gast auf unserem blauen Sofa, auf dem wir in Zukunft regelmäßig mit interessanten Menschen aus den Bereichen HR und New Work sprechen werden.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-7vdp8" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Celine und Anke sprachen mit ihnen über das Jobsharing-Modell, wie sie es umsetzen, worin sie Vorteile sehen und welche Rolle Jobsharing vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und des Fachkräftemangels spielt.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-d83p7" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">KANJA, wie sie genannt werden, sind beide schon lange bei Unilever und seit 8 Jahren gemeinsam als Jobsharing-Tandem unterwegs. Als sie familienbedingt in Teilzeit wechselten, merkten sie: Wenn es um Karriere und Führung geht, stößt man in einem Teilzeitjob schnell an Grenzen. Das bei Unilever schon einige Jahre etablierte Jobsharing-Modell ermöglichte es ihnen, einen verantwortungsvollen Job und Familie unter einen Hut zu bringen.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-b0ori" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span class="GkipB ayrFV">BF: Wie ist das Jobsharing bei Euch konkret ausgestaltet?</span></strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-51den" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Wir arbeiten jeweils drei volle Tage. Das hat viele Vorteile: Für einen selbst ist so die Vereinbarkeit viel höher, da man nicht „gegen die Uhr arbeitet“ und sich komplett auf den Arbeitstag fokussieren kann. Auch für das Team und die Planung von Meetings ist das einfacher.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-cqmt9" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Was die Personalführung anbelangt, haben wir die Teammitglieder unter uns aufgeteilt, stehen aber immer in regem Austausch.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <div id="viewer-1lmh1" class="H0BMW qw9d2 ayrFV _39sR0"><span style="font-size: 14pt;">Für uns gibt es drei wichtige Regeln beim Jobsharing:</span></div> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-bcmr4" class="H0BMW qw9d2 _5TXqj _39sR0"><span class="GkipB" style="font-size: 14pt;">1. <strong>Geringe Komplexität</strong>. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass wir volle Tage arbeiten. So ist immer jemand da, was gut für Meetings ist.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-7bmkk" class="H0BMW qw9d2 _5TXqj _39sR0"><span class="GkipB" style="font-size: 14pt;">2. <strong>Effizienz.</strong> Wir haben wenig Überschneidungen bei Meetings. Gemeinsame Meetings sind in der Regel nur das Teammeeting und unser Sparring.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-a0bo4" class="H0BMW qw9d2 _5TXqj _39sR0"><span class="GkipB" style="font-size: 14pt;">3. <strong>Disziplin. </strong>Wichtige Informationen dürfen keinesfalls verloren gehen. Der Informationsfluss muss also immer gewährleistet sein.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"> </span></p> <p id="viewer-5upij" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span class="GkipB ayrFV">Worin seht Ihr die größten Vorteile beim Jobsharing?</span></strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-asefm" class="H0BMW qw9d2 _5TXqj t077n _39sR0"><span class="GkipB" style="font-size: 14pt;">Aus unserer Sicht eignen sich insbesondere anspruchsvollere, strategische Tätigkeiten für das Jobsharing. </span></p> </div> <div data-hook="rcv-block22"><span style="font-size: 14pt;">Mittlerweile wissen wir ja: Diverse Teams sind besser. Und so gesehen sind wir das kleinstmögliche Team. Wir haben immer einen Coach an unserer Seite, wir können live sehen, wie die jeweils andere etwas umsetzt und so sehr viel voneinander lernen. Unsere Führung hat sich verbessert, da wir zu zweit mehr Zeit für die Themen haben, gemeinsam reflektieren und durch die gewonnene Zeit auch mehr Platz für Inspiration bleibt.</span></div> <div data-hook="rcv-block23"><span style="font-size: 14pt;">Wenn man zum Beispiel in Teilzeit arbeitet, fragt man sich immer: Was passiert während meiner Abwesenheit? Und dann muss man den Abwesend-Tag nachholen. Im Gegensatz dazu ist beim Jobsharing immer jemand ansprechbar und alles kann normal weiterlaufen – das gilt auch für die Urlaubszeit.</span></div> <div data-hook="rcv-block24"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-2fmks" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span class="GkipB ayrFV">BF: Und warum sollten Unternehmen das Jobsharing-Modell einführen?</span></strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-c6v7k" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Aktuell liegt das Jobsharing-Modell einfach aufgrund der historischen Entwicklung noch sehr in der „Mutti-Ecke“. Das ist schade, denn da gehört es schon lange nicht mehr hin. In aller Munde sind Fachkräftemangel und New Work, es werden neue Wege gegangen, die Art und Weise wie wir arbeiten wird hinterfragt und Arbeit wird neugestaltet. Gerade jetzt müssen wir Jobsharing sichtbarer machen.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-4mkr4" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Wir sehen, dass immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit, wenn möglich reduzieren wollen, um eine bessere Work-Life-Balance zu haben und Zeit für andere Projekte neben ihrem Job als Angestellte:r zu schaffen.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-3qul9" class="H0BMW qw9d2 _5TXqj t077n _39sR0"><span class="GkipB" style="font-size: 14pt;">Eine Position als Jobsharing zu besetzen, hat in diesem Zusammenhang eine deutlich attraktivere Ausstrahlung auf viele suchende Arbeitnehmer:innen als diese Stelle in Teilzeit auszuschreiben. So kann es sein, dass sich mehr Akademiker:innen von der Stelle angesprochen fühlen. Jobsharing kann also ein entscheidendes Instrument sein, wenn es darum geht, die besten Talente anzuwerben. Der Vorteil für den Arbeitgeber liegt auf der Hand: strategische und anspruchsvolle Themen werden durch motivierte Mitarbeitende im Tandem verlässlich und qualifiziert bearbeitet.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-9qc92" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Wenn wir von New Work sprechen, dann geht es dabei unter anderem auch immer mehr um das Wir und die Zurückstellung des Egos. Es geht um den Austausch, die Zusammenarbeit und die Ergebnisse. Es liegt also auf der Hand, dass Jobsharing ein wichtiger Teil von New Work ist. Wir nehmen wahr, dass jüngere Generationen, die nun auf den Arbeitsmarkt kommen, nicht mehr ein vergleichbar großes Interesse an Karriere und Führung haben. Durch Jobsharing und die damit einhergehende Aufteilung der Verantwortung sowie das in den Vordergrundstellen der Zusammenarbeit, können wir auch diese Generation abholen.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block33"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Und nicht zu vergessen: </strong>Wenn man eine Jobsharing-Position durch ein internes Talent besetzt und dazu jemand Externes holt, dann bringt das gleich zwei Vorteile. Die interne Person bekommt frischen Input und neue Sichtweisen von außerhalb, die externe Person hat ein wirklich umfassendes Onboarding. Und das zahlt sich, wie wir wissen, ja durchaus auch auf die Mitarbeitendenbindung aus.</span></div> <div data-hook="rcv-block34"><span style="font-size: 14pt;"> </span></div> <div data-breakout="normal"> <div id="viewer-2uc4v" class="H0BMW qw9d2 ayrFV _39sR0"><span style="font-size: 14pt;">Weiter gedacht kann Jobsharing auch bei dem Generationenwechsel auf dem Arbeitsmarkt unterstützen: Ein Tandem mit unterschiedlichen Erfahrungslevels kann gut klappen. Wenn beispielsweise ein Tandem aus einer Junior- und einer Seniorposition besteht. Dabei kann die eine Person langsam aus dem Job rausgehen, während jemand anderes langsam und begleitet hineinwachsen kann.</span></div> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-rd8v" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;">Es ist also durchaus relevant über Jobsharing zu sprechen und im Zuge des Employer Brandings sowie der strategischen Aufarbeitung der Mitarbeitendengewinung und -bindung über die Einführung dessen im eigenen Unternehmen nachzudenken.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-3fkfr" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span class="GkipB ayrFV">BF: Was können Unternehmen tun, um das Jobsharing-Modell erfolgreich zu etablieren?</span></strong></span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-7j74p" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><span class="GkipB ayrFV">In einem ersten Schritt bietet es sich natürlich an, darüber zu informieren, zum Beispiel mit externen Speakern. Personen, die bereits Erfahrung mit diesem Modell gemacht haben, berichten davon und stehen bei Fragen zur Verfügung. </span>Intern kann man auch proaktiv auf z.B. Eltern zugehen, die aus einer Elternzeit in verringerter Stundenzahl zurückkommen, und aufzeigen, dass das Jobsharing-Modell möglich ist.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-7gr8e" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span class="GkipB ayrFV" style="font-size: 14pt;"><strong>Ganz wichtig:</strong> In der Stellenausschreibung schon darauf aufmerksam machen, dass diese Stelle als Jobsharing besetzt werden kann.</span></p> </div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-dkc7o" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><span class="GkipB ayrFV">Insgesamt wünschen wir uns für das Jobsharing-Modell mehr Sichtbarkeit und noch mehr männliche Tandems. Gerade bei Unternehmen im Mittelstand sehen wir noch Aufholbedarf, hier wird das Jobsharing-Modell noch wenig genutzt. </span>In Zeiten des Fachkräftemangels, in denen die Beschäftigung mit den Themen Mitarbeitendenbindung und -gewinnung noch nie wichtiger war, ist eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Modellen, wie zum Beispiel Jobsharing notwendiger denn je.</span></p> </div> <div data-hook="rcv-block48"><span style="font-size: 14pt;">Im Gespräch mit Anja und Katja haben wir gelernt, dass ein solches Modell nicht nur als Reaktion auf den sich verändernden Arbeitsmarkt gesehen werden kann. Vielmehr als das trägt das Jobsharing-Modell selbst aktiv zu Veränderungen hin zu New Work bei.</span></div> <div data-breakout="normal"> <p id="viewer-f8sr" class="H0BMW qw9d2 ayrFV t077n _39sR0"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span class="GkipB ayrFV">Vielen Dank, Anja und Katja, für die spannenden Einblicke in das Jobsharing-Modell und die vielen wichtigen Impulse.</span></strong></span></p> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-katja-wagner-und-anja-alpert-sprechen-ueber-jobsharing</link><pubDate>Thu, 15 Jun 2023 16:56:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/auf-dem-blauen-sofa-katja-wagner-und-anja-alpert-sprechen-ueber-jobsharing</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-hr-jobshare.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Reverse Mentoring: Neue Wege des Wissenstransfers</title><description><![CDATA[<p>Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Immer neue Technologien kommen hinzu, die Digitalisierung verändert Arbeitsabläufe und Prozesse, Unternehmen sind in der Transformation und nicht zuletzt hat der Fachkräftemangel große Auswirkungen auf unsere Art und Weise zu arbeiten. Immer mehr Know-How wird benötigt und das kann bei Weitem nicht mehr alles durch externe Fachkräfte abgedeckt werden. Unternehmen müssen umdenken und neue Wege für den Wissenstransfer beschreiten. Das Wissen muss von innen heraus entwickelt werden, wenn Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wollen.</p> <p><strong>Und wie soll das nun ganz konkret funktionieren?</strong></p> <p><strong>REVERSE MENTORING </strong>ist die Antwort.</p> <p>Das Potenzial der Organisation voll zu nutzen, bedeutet eben auch den Wissenstransfer einmal neu bzw. weiter zu denken. “Normalerweise” funktioniert dieser nach dem Prinzip von “alt” zu “jung”.  Dreht man dieses Prinzip um, ergeben sich spannende neue Möglichkeiten: Jüngere Mitarbeitende coachen die ältere Generation.</p> <p>So einfach?</p> <p>Eigentlich schon. Wenn man im Vorfeld ein paar wichtige Aspekte bedenkt und die richtigen Rahmenbedingungen schafft:</p> <p>Vorab sollten die Herausforderungen und aktuellen Themen Eures Unternehmens identifiziert und klare Fragestellungen formuliert werden, welche im Rahmen des Reverse Mentorings bearbeitet werden sollen. Im nächsten Schritt werden dann passende Tandems ausgewählt.  Durch zum Beispiel Feedbackgespräche wird ermittelt, welche:r Mitarbeiter:in Probleme bei den identifizierten Themen hat und welche:r Mitarbeiter:in hier gut unterstützen könnte. Mögliche Themen sind zum Beispiel der richtige Umgang mit Social Media oder neuen digitalen Systemen.</p> <p>Eine mögliche Herausforderung beim Reverse Mentoring könnte sein, dass sich jüngere Mitarbeitende die Rolle des Coaches nicht zutrauen oder aber die älteren Mitarbeitenden sich ihrer vermeintlichen Wissenslücke nicht bewusst sind oder diese nicht zugeben möchten. Deshalb ist es wichtig, die sich aus dem Reverse Mentoring ergebenden Vorteile für beide Seiten klar zu kommunizieren. Genauso muss das Ziel des Reverse Mentorings von Beginn an herausgearbeitet werden, denn beide Seiten gehen mit mehr Wissen aus dem Austausch heraus. Und beide Seiten werden dadurch wertgeschätzt. Die jüngeren Mitarbeitenden erfahren Wertschätzung dadurch, dass ihr Wissen anerkannt und genutzt wird. Die ältere Generation wird insofern wertgeschätzt, als dass sie so weiterhin aktiv auch an neuartigen Themen teilhaben und sich einbringen können.</p> <p>Diese neue Form des Zusammenarbeitens setzt das klassische Hierarchiedenken teilweise außer Kraft. Deshalb bieten sich Einführungs- oder Kennenlernveranstaltungen an, um eine (informelle) Ebene zu schaffen, auf der die beiden Tandempartner:innen sich wohl fühlen. Um die Vorteile des Reverse Mentoring wirklich nutzen zu können, braucht es gegenseitige Wertschätzung und Offenheit.</p> <p>Darüber hinaus ist es wichtig während des Mentorings regelmäßig Gesprächs- und Austauschrunden zu veranstalten, die Coaches untereinander zu vernetzen und den aktiven Austausch zu ihren neuen Rollen und den dazugehörigen Herausforderungen zu fördern.</p> <p>Die Praxis sieht sehr vielversprechend aus: Große Unternehmen wie die Telekom oder auch IBM nutzen die vielen Vorteile des Reverse Mentoring bereits. Dadurch werden Wissenslücken geschlossen und insbesondere der Kolleg:innenzusammenhalt gestärkt.</p> <p>Nicht zu vergessen ist eine an das Mentoring anschließende Abschlussveranstaltung. Diese dient der Reflektion und der Ergebnissicherung.</p> <p>Eines steht fest: Unternehmen müssen neue Wege gehen und zu lernenden Organisationen werden. Reverse Mentoring kann da ein sehr guter erster Schritt auf diesem Weg sein. Jedoch nicht ohne eine aktive Begleitung, denn beide Tandempartner:innen werden während des Mentoringprozesses auf unterschiedliche Herausforderungen stoßen und benötigen bei der Bewältigung dieser Unterstützung.</p> <p> </p>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/reverse-mentoring</link><pubDate>Mon, 03 Apr 2023 23:09:00 +0200</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/reverse-mentoring</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-reverse-mentoring.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>5 effektive Ideen deinen eigenen Führungsstil weiterzuentwickeln!</title><description><![CDATA[<div data-breakout="normal"> <p>1. Nimm deine Mitarbeiter:innen wahr und bleib mit ihnen in Kontakt und im Austausch: Remote wie auch gemeinsam vor Ort. Stell ihnen regelmäßig Fragen über ihre Erfahrungen mit dir als Vorgesetzten. Das erfordert manchmal etwas Mut - und der wird sich lohnen. Denn nur über diese Rückmeldungen wirst Du wachsen können.</p> <p>2. Auch wenn es zeitlich immer schnell hinten über fällt - halte in regelmäßigen Abständen inne und reflektiere deine Entscheidungen, deine Gespräche mit Mitarbeiter:innen und Aktivitäten als Führungskraft. Notiere dir die positiven als auch negativen Aspekte und entwickle Strategien, um dich zu verbessern. Das führt direkt zu 3. … denn gemeinsam geht das noch besser als alleine.</p> <p>3. Suche Dir Peers in deinem Unternehmen und in deinem Umfeld. Tausche dich mit Kolleg:innen aus, die erfolgreich in der Führungsposition sind. Und auch mal mit jemandem aus deiner Ebene und jemandem Fachfremden. Teile deine Gedanken und Strategien und leite mögliche Handlungen für dich ab.</p> <p>4. Verbessere dein Wissen stetig mit Büchern, Artikeln oder Podcasts über neue Managementsysteme oder Techniken. Das Modell der „Effort-Reward Imbalance“ (ERI Modell) von Siegrist hat uns nachdenklich gemacht. Er nimmt an, dass es zu Krisen bei den Mitarbeiter:innen kommt, wenn die Balance zwischen Arbeitseinsatz und entsprechender Belohnung nicht ausgeglichen ist. Monetäre zusätzliche Entlohnung ist übrigens ein sehr kurzfristiger Belohnungsschub. Es geht vielmehr um die individuelle Wertschätzung für die erzielte Leistung als auch um den Weg dorthin. Somit braucht es immer wieder einen sehr individuellen Blick auf jede/n einzelne/n Mitarbeiter:in.</p> <p>5. Ein guter Führungsstil ist auch immer etwas sehr Individuelles und muss zu dir und deiner Persönlichkeit passen. Beobachte dich um herauszufinden, wo deine Stärken liegen und was zu dir passt. Achte zum Beispiel auf die Momente und Situationen, in denen du dich im Flow fühlst und finde mehr davon.</p> <p>Um dir einen individuellen und effektiven Führungsstil aufzubauen, ist es wichtig an dir zu arbeiten, dich weiterzuentwickeln und offenzuhalten für verbessernde Impulse von anderen - ob dies nun Kolleg:innen oder Mitarbeiter:innen sind – egal ob in deiner Kommunikation oder Ausrichtung an Zielvorgaben!</p> <p>In diesem Beitrag habt Ihr 5 Ideen gelernt wie ihr euren Führungsstil überprüfen könnt, um so eure Mitarbeiter:innen bestmöglich zu motivieren und unterstützen zu können! 💪 Lasst uns wissen - was sind Eure Tipps und was hilft Euch ganz persönlich?</p> </div>]]></description><link>https://www.brandforce1.com/news/5-effektive-ideen-deinen-eigenen-fuehrungsstil-weiterzuentwickeln</link><pubDate>Thu, 02 Mar 2023 09:54:00 +0100</pubDate><guid>https://www.brandforce1.com/news/5-effektive-ideen-deinen-eigenen-fuehrungsstil-weiterzuentwickeln</guid><media:content url="https://brandforce1.openclick.de/files/brandforce1-com/bilder/blog/brandforce-agentur-employer-branding-fuehrungsstil.jpg" type="image/jpeg" /></item></channel></rss>